Brennsprit ins offene Feuer
Schwere Verbrennungen im Pfadilager
publiziert: Dienstag, 24. Jul 2012 / 08:05 Uhr
Mit Brennsprit ins offene Feuer ... dumme Idee.
Mit Brennsprit ins offene Feuer ... dumme Idee.

Oberbüren SG - In einem Pfadilager in Oberbüren SG haben sich am Montagabend drei Knaben Brandverletzungen zugefügt, nachdem sie Brennsprit in ein offenes Feuer geschüttet hatten. Zwei von ihnen erlitten schwere Verbrennungen. Sie wurden mit Helikoptern in Spezialkliniken geflogen.

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Der Unfall passierte ausserhalb des Hauptlagers in einem Wald, wie die Kantonspolizei St. Gallen am frühen Dienstagmorgen mitteilte. Eine 9-köpfige Gruppe von 10- bis 14-Jährigen hatte dort ihre Zelte aufgestellt und ein Feuer entfacht.

Aus bisher ungeklärten Gründen hatten die Lagerteilnehmer eine Flasche mit Brennsprit bei sich. Sie gossen die Flüssigkeit in das Feuer, worauf die Umgebung in Brand geriet. Dabei zogen sich zwei 11-Jährige grossflächig hochgradige Verbrennungen zu; ein weiterer Knabe konnte ambulant behandelt werden.

Zur Betreuung der Jugendlichen wurde die Psychologische Erste Hilfe aufgeboten. Die Eltern der betroffenen Kinder seien zudem unverzüglich informiert worden, teilte die Polizei mit. Die Staatsanwaltschaft untersucht den Unfallhergang.

Das Unglück ereignete sich in einem Lager von Pfadis aus den Kantonen St. Gallen und beider Appenzell. Insgesamt nehmen rund 2000 Jugendliche daran teil.

(bert/sda)

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