Bereits 41 Tote geborgen
Schweres Erdbeben in Ecuador
publiziert: Sonntag, 17. Apr 2016 / 07:53 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 17. Apr 2016 / 08:15 Uhr

Quito - Ecuador ist am Samstag von einem schweren Erdbeben erschüttert worden bei dem mindestens 41 Menschen ums Leben kamen. Das teilte Vizepräsident Jorge Glas in der Nacht zum Sonntag mit. Die Regierung hat den Ausnahmezustand für mehrere Regionen des Landes ausgerufen.

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Der Erdstoss an der Küste hatte die Stärke 7,8. Tote wurden aus mehreren Städten und Provinzen gemeldet Der Regierung zufolge gab es erhebliche Schäden in der Nähe des Epizentrums in der westlichen Provinz Esmeraldas sowie im Handelszentrum Guayaquil. Die Zahl der Todesopfer dürfte noch steigen, hiess es zudem.

Die Erschütterungen waren auch in der Hauptstadt Quito zu spüren. Anwohner rannten in Panik auf die Strassen. Teilweise fielen Strom und das Telefonnetz aus.



Nach Angaben der US-Erdbebenwarte lag das Zentrum des Bebens mit einer Stärke von 7,8 etwa 173 Kilometer nordwestlich von Quito. Die Erdstösse waren auch im Norden Perus und im Süden Kolumbiens zu spüren. Wie das Geophysische Institut mitteilte, ereignete sich das Beben in Küstennähe in einer Tiefe von 20 Kilometern.

Tsunami-Warnung

Das pazifische Tsunami-Warnzentrum teilte mit, an den Küsten bestehe in einem Umkreis von 300 Kilometern um das Epizentrum die Gefahr von Riesenwellen. Die Behörden in Ecuador riefen die Bewohner der Küstengebiete auf, diese zu verlassen.

Ecuador liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring. An dem Vulkangürtel stossen gleich mehrere Kontinentalplatten und ozeanische Platten aneinander. Diese sind ständig in Bewegung, weshalb Erdstösse keine Seltenheit sind.

(bert/sda)

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