Schweres Erdbeben löst in China Panik aus
publiziert: Sonntag, 3. Jun 2007 / 13:06 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 3. Jun 2007 / 13:22 Uhr

Peking - Bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 sind im Südwesten der chinesischen Provinz Yunnan mindestens 290 Menschen verletzt wurden, viele von ihnen schwer. Mindestens drei Menschen sind ums Leben gekommen.

Laut Xinhua planten die Behörden, mehr als 100'000 Menschen in sicherere Gebiete zu bringen.
Laut Xinhua planten die Behörden, mehr als 100'000 Menschen in sicherere Gebiete zu bringen.
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Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, brachte das Beben in der Region nahe der Grenze zu Birma zahlreiche Häuser zum Einsturz, zerstörte Strassen und unterbrach Wasser- und Stromleitungen. Rettungskräfte seien sofort in das Gebiet gereist, um Zelte, Decken und Bekleidung zu verteilen.

Das Beben ereignete sich nach den Angaben der Nachrichtenagentur um 5.34 Uhr Ortszeit (23.34 Uhr MESZ am Samstag). Nach Angaben der US-Geologiebehörde USGS lag das Epizentrum in etwa zehn Kilometern Tiefe. Von dieser Behörde wurde die Stärke des Bebens mit 6,2 angegeben.

Chinesische Erdbebenexperten orteten das Epizentrum lediglich in fünf Kilometern Tiefe. Zahlreiche Nachbeben jagten den Einwohnern Angst ein. Beim schwersten Nachbeben wurde eine Stärke von 5,1 gemessen.

Besonders viele Schäden wurden aus der Stadt Pu'er gemeldet. Nach Angaben des US-Nachrichtensenders CNN stellten die Behörden dort eine Million Yuan (160'000 Franken) für die Unterstützung der Bevölkerung bereit. Laut Xinhua planten die Behörden, mehr als 100'000 Menschen in sicherere Gebiete zu bringen.

(dl/sda)

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