Schwerverkehr am San Bernardino nimmt zu
publiziert: Dienstag, 12. Mrz 2002 / 18:42 Uhr

Chur - Überfüllte Stauräume auf der Südseite des Gotthard-Strassentunnels haben die Schwerverkehrs-Frequenzen auf der A13 über den San Bernardino ansteigen lassen. Die Chauffeure müssen sich auch auf der östlichen Transitachse in Geduld üben.  

Die Zunahme des Schwerverkehrs auf der A13 vor allem nach Norden


sei eine Folge der fast täglichen Umleitungen im Tessin, sagte René


Ambass von der Kantonspolizei Graubünden auf Anfrage. Chauffeure


müssen deshalb südlich des San Bernardinos Wartezeiten von drei bis


vier Stunden in Kauf nehmen, da der Tunnel nur einspurig befahren


werden darf.


 


Vor der Brandkatastrophe im Gotthardtunnel und vor Einführung des


Dosierungssystems fuhren im Durchschnitt zwischen 600 und 800


Lastwagen pro Tag durch den San Bernardino-Tunnel.


 


Seit Ende Februar nehmen die Frequenzen laut Polizeiangaben aber


stetig zu und liegen an Werktagen im Durschschnitt bei knapp über


1000 Fahrzeugen.


 


Unmittelbar nach dem Inferno am Gotthard waren die


Schwerverkehrs-Frequenzen auf der Ausweichroute über den San


Bernardino vorübergehend bis auf das Siebenfache des ursprünglichen


Tagesdurchschnitts angestiegen. Vermehrt kam es dabei auf der


kurvigen Bergstrecke zu Unfällen mit Lastwagen.

(bal/sda)

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