Schwyzer Regierungsrat verteidigt Pauschalbesteuerung
publiziert: Mittwoch, 14. Feb 2007 / 13:37 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 14. Feb 2007 / 14:20 Uhr

Schwyz - Die Pauschalbesteuerung von Ausländern ohne Erwerbstätigkeit sei im Kanton Schwyz weder willkürlich noch intransparent. Der Schwyzer Finanzdirektor Georg Hess hat am Mittwoch im Kantonsrat entsprechende Vorwürfe zurückgewiesen.

41 Personen generieren im Kanton Schwyz durch pauschale Besteuerung «mehrere Dutzend Millionen Franken.»
41 Personen generieren im Kanton Schwyz durch pauschale Besteuerung «mehrere Dutzend Millionen Franken.»
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Hess sagte zu einer Interpellation von Andreas Marty (SP), dass im Kanton zur Zeit 41 Personen pauschal besteuert würden. Dies führe zu Erträgen von einigen Dutzend Millionen Franken. Im landesweiten Vergleich schliesse Schwyz aber verhältnismässig wenig solche Abkommen ab.

Der Finanzdirektor wehrte sich auch gegen den Vorwurf, Pauschalbesteuerungen seien moralisch verwerflich und widersprächen der Gleichheit vor dem Gesetz. Hess sagte, dass eine rechtliche Grundlage für Pauschalbesteuerung bestehe. Werde diese nicht angeboten, würden die betroffenen Personen in andere Länder ziehen.

Zur aktuellen Diskussion über die von der EU-Kommission bemängelte steuerliche Bevorzugung von Holdinggesellschaften in der Schweiz stellte der Schwyzer Finanzdirektor am Rande der Diskussion fest, dass es sich hier nicht um ein politisches Thema für die Kantone handle. Angesprochen sei in erster Linie der Bundesrat.

(fest/sda)

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