Sechs Kandidaten in Freiburg
publiziert: Mittwoch, 8. Nov 2006 / 07:15 Uhr / aktualisiert: Montag, 8. Jan 2007 / 14:08 Uhr

Freiburg - SP, FDP und CVP des Kantons Freiburg haben ihre Strategie für die zweite Runde der Regierungsratswahlen vom 26. November bestimmt.

Pierre-André Page (SVP) rechnet sich noch Chancen auf einen Sitz aus.
Pierre-André Page (SVP) rechnet sich noch Chancen auf einen Sitz aus.
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Sie werden mit insgesamt sechs Kandidaten ins Rennen steigen, da die SVP ihre Kandidatur aufrecht erhält.

Drei der sieben Sitze im Staatsrat wurden bereits im ersten Wahlgang vom Sonntag besetzt.

Die Bisherigen Isabelle Chassot, Beat Vonlanthen (beide CVP) und Pascal Corminboeuf (parteilos) erreichten auf Anhieb das absolute Mehr von 34 103 Stimmen.

SP will Sitze verteidigen

Nun bewerben sich insgesamt sechs Kandidaten für die vier verbleibenden Sitze in der Regierung des Kantons Freiburg. Die SP will ihre zwei Sitze verteidigen.

Die Sozialdemokraten entschieden an ihrer Versammlung in Givisiez, mit den zwei bestplatzierten in den zweiten Wahlgang zu steigen. Dabei handelt es sich um Nationalrat Erwin Jutzet und Grossrätin Anne-Claude Demierre.

Die FDP hielt an ihrer Delegiertenversammlung in Farvagny an ihrer Strategie fest, mit dem Dreier-Wahlbündnis mit der CVP den Verbleib in der Regierung zu sichern und der SP einen Sitz abzunehmen.

Wahlbündnis bestätigt

FDP-Kandidaten sind der bisherige Finanzdirektor Claude Lässer und der Oberamtmann des Glâne-Bezirks, Jean-Claude Cornu.

Dritter Mann ist CVP-Grossrat Georges Godel. Die CVP bestätigte an ihrer Versammlung in Neyruz das Wahlbündnis mit der FDP.

Hätten sich die Parteispitzen darauf einigen können, die Freiburger Zauberformel nicht anzutasten - die Regierung setzte sich bisher aus drei CVP, zwei SP, einem FDP und einem Unabhängigen zusammen -, wäre kein zweiter Wahlgang nötig gewesen.

Doch die SVP hatte sich bereits am Montagabend entschieden, ihren einzigen Kandidaten Pierre-André Page nicht aus dem Rennen zu nehmen. Mit seiner Platzierung beim ersten Wahlgang auf dem elften Platz dürfe er sich Chancen ausrechnen, teilte die Partei mit.

(rr/sda)

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