Sechs ausgebüxte Löwen in Kenia getötet
publiziert: Mittwoch, 20. Jun 2012 / 20:57 Uhr
Löwen brechen aus Nationalpark in Kenia aus und werden getötet.
Löwen brechen aus Nationalpark in Kenia aus und werden getötet.

Nairobi - Unbekannte haben in Kenia sechs Löwen getötet, die zuvor aus einem Nationalpark in der Nähe von Nairobi ausgebrochen waren. Die Grosskatzen hätten Dutzende Nutztiere gerissen, bevor die Anwohner die Tiere getötet hätten, teilte der Kenya Wildlife Service (KWS) am Mittwoch mit.

Seriöser Einsatz für das Wohl der Tiere
1 Meldung im Zusammenhang
Die zwei ausgewachsenen Löwinnen, zwei Junglöwen und zwei Babys seien in Kitengela südlich der Hauptstadt mit Speeren erlegt worden, hiess es. Sie lebten zuvor im Nairobi-Nationalpark. Die Polizei sucht nach den Verantwortlichen.

«Wir müssen die Leute verhaften, die die Tiere getötet haben. Sie müssen vor Gericht gestellt werden», zitierte die Zeitung «Standard» KWS-Chef Julius Kipng'etih. Die Organisation erklärte weiter, dass Kenia jedes Jahr rund 100 Löwen verliere. «Das Land hat jetzt nur noch 2000 seiner berühmten Grosskatzen. Das bedeutet, dass es in 20 Jahren eventuell überhaupt keine wild lebenden Löwen in Kenia mehr geben könnte.»

Die Bevölkerung wurde dazu aufgerufen, die Behörden über umherirrende Wildtiere zu unterrichten und zu Hilfe zu rufen. Die Menschen sollten das Problem auf keinen Fall in die eigene Hand nehmen. Der Nairobi-Nationalpark ist der erste Nationalpark des ostafrikanischen Landes und wurde 1946 eröffnet. Er beherbergt rund 80 Säugetierarten und hunderte Vogelarten. Nairobi liegt nur sieben Kilometer entfernt und ist lediglich durch einen Zaun von dem Park getrennt.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Rom - Eine Giraffe, die aus einem Zirkus im norditalienischen Imola entflohen ist, hat am Freitag Panik in der Stadt ... mehr lesen
Eine Giraffe entflieht einem Zirkus und stirbt nach einer turbulenten Flucht. (Symbolbild)
Mehr Menschlichkeit für Tiere
Seriöser Einsatz für das Wohl der Tiere
H10N7 ist einer von vielen Typen des Influenza-Virus, das Vögel, Säugetiere und Menschen befallen und teils auch zwischen Arten wechseln kann.
H10N7 ist einer von vielen Typen des ...
Seehunde-Sterben  Tönning - Für den Tod mehrerer hundert Seehunde an der Nordseeküste ist offenbar ein Vogelgrippe-Erreger verantwortlich. Experten der Tierärztlichen Hochschule Hannover identifizierten die Viren nach Untersuchungen von Kadavern als Influenza-Virus Typ H10N7. 
Schweiz beim Thema Pelz in Vorreiterrolle Zwar hat die Schweiz im Thema Pelzdeklaration die Nase weit vorne, jedoch müssen trotzdem noch einige ...
Geben Sie Kimi Ihre Stimme.
Gerettete Hunde  Nichts wärmt das Herz so sehr wie die Rettung von Hunden. Aktuell geht es um die Rettung zweier süsser Pudel-Mischlinge, welche ohne ...  
Die Zigarrenbanderole die es auf den Kaffeerahm schaffte: Logische Konsequenz einer privatisierten Politik und Geschichte.
Regula Stämpfli seziert jeden Mittwoch das politische und gesell- schaftliche Geschehen.
Regula Stämpfli
Das Beispiel Ikea (und Amazon, Google, Apple usw...) zeigt, wie man aus einem steuertechnischen Blauwal eine Spitzmaus machen kann. (Symbolbild)
Patrik Etschmayers exklusive Kolumne mit bissiger Note.
Patrik Etschmayers
Parteichef Xi Jinping (mit First Lady Peng Liyuan): Dürfte gestärkt aus der Partei-Konklave hervor gehen.
Peter Achten zu aktuellen Geschehnissen in China und Ostasien.
Peter Achten
Claudia Bandion-Ortner (mit dem damaligen Vizekanzler Michael Spindelegger) an Eröffnung des «Zentrums für Interreligiösen und Interkulturellen Dialog» in Wien: Enthauptungen «nicht an jedem Freitag!»
Skeptischer Blick auf organisierte und nicht organisierte Mythen.
Freidenker
Wir setzen uns für die Verbesserung der Qualität von Tierheimen und Tierschutzprojekten im In- und Ausland ein.
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
Seite3.ch
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 6°C 8°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 5°C 10°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 4°C 10°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 7°C 12°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 7°C 12°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 8°C 14°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 10°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten