Sechseläuten-Umzug: Frauenzunft wird zur «Gegendemo»
publiziert: Dienstag, 19. Mrz 2002 / 16:30 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 19. Mrz 2002 / 18:35 Uhr

Zürich - Auch am diesjährigen Sechseläuten-Umzug ist die Gesellschaft zu Fraumünster nicht erwünscht. Trotz Bemühungen des Zürcher Stadtrates für ein Miteinander der Zünfte, blieben die Zunft-Männer stur.

In einem Brief habe der Stadtrat festgehalten, dass es keine stichhaltigen Argumente gegen die Beteiligung der Frauen am Sechseläute-Umzug gebe, sagte die Hohe Fraumünster-Frau Franziska Müller. Mit dem Stadtrat im Rücken habe man das Gespräch mit den Zünften gesucht.

Doch das Gespräch sei ihnen verweigert worden, die Argumente gegen eine Beteiligung der Fraumünster-Gesellschaft seien die gleichen geblieben: «Es gebe noch viele Gesellschaften, die mitmachen wollten. Was wäre wenn alle kommen würden? Es gebe ja schon Frauen am Umzug.»

So wird die 1989 gegründete Gesellschaft zu Fraumünster am 15. April erneut vor dem offiziellen Umzug zum Sechseläuten-Platz am Bellvue ziehen müssen.

Die Polizei betrachte den Umzug der Fraumünster-Gesellschaft als «Gegendemo» und das Credo der Polizei laute in einem solchen Fall, dass sich die beiden Parteien auf keinen Fall begegnen dürfen, wie Müller weiter sagte.

Pikant an der diesjährigen Auseinandersetzung: Als historische Frauenpersönlichkeit geehrt wird von der Fraumünster-Gesellschaft in diesem Jahr ausgerechnet Hedwig ab Burghalden, die 1292 mit anderen mutigen Frauen die Stadt Zürich gerettet hat.

(kil/sda)

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