Sechser-Gespräche ohne Durchbruch
publiziert: Donnerstag, 28. Aug 2003 / 17:03 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 28. Aug 2003 / 17:25 Uhr

Peking - Die Sechser-Gespräche über eine Beendigung des nordkoreanischen Atomprogramms haben bislang keine Fortschritte gebracht. Nordkorea und die USA machten keine neuen Vorschläge für eine Lösung des Konflikts. Die Gespräche werden aber fortgesetzt.

Yoon Young Kwan: Ich bin weder optimistisch noch pessimistisch.
Yoon Young Kwan: Ich bin weder optimistisch noch pessimistisch.
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Die dreitägige Runde in Peking geht am Freitag voraussichtlich mit einem Schlussdokument zu Ende. Südkoreanische Diplomaten erwarten eine Fortsetzung der Gespräche im Oktober in Peking, was nach Angaben von Diplomaten schon als Erfolg der ersten Runde zu bewerten wäre.

Die US-Regierung sah den Anfang eines Prozesses. Die Delegationen der USA und Nordkoreas, die auch zu einem informellen bilateralen Treffen zusammengekommen waren, seien sich einig, dass der Schwung der Gespräche aufrechterhalten werden solle, sagte ein südkoreanischer Beamter nach Angaben der Nachrichtenagentur Yonhap.

In Seoul sagte Südkoreas Aussenminister Yoon Young Kwan: Ich bin weder optimistisch noch pessimistisch. Wir müssen ein bisschen länger warten und sehen, wie sich die Dinge entwickeln.

Auf Berichte, dass Nordkorea seine Bereitschaft zur Aufgabe seiner Nuklearambitionen erklärt habe, sagte Yoon, diese Absichten seien mit einigen Bedingungen verknüpft. Nordkorea habe sich grundsätzlich auch für eine koreanische Halbinsel ohne Atomwaffen ausgesprochen.

Die USA, China, Südkorea, Japan und Russland drängen den isolierten stalinistischen Staat, sein Atomprogramm einzustellen. Dafür werden Sicherheitsgarantien und Wirtschaftshilfe in Aussicht gestellt.

(bert/sda)

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