Sechserhaus im Final - endlich KanadaMit dem ersten Sechserhaus in einem Olympia-Final errangen Brad Gushues Curler endlich den ersten Olympiasieg eines kanadischen Männerteams. Das Team aus Neufundland deklassierte Finnland (Markku Uusipaavalniemi) 10:4.
(bert/Si)

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Der Kanadier Mark Nichols brachte selbst die schwierigsten Steine praktisch ausnahmslos an. (Archivbild)
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Mike Harris war 1998 an Patrick Hürlimann gescheitert, Kevin Martin 2002 ebenfalls im Final am Norweger Pal Trulsen. Der erst 25-jährige Gushue, der noch nie kanadischer Meister geworden war und nie an einer WM teilgenommen hatte, wetzte die Scharte aus. Die Kanadier steigerten sich nach der Vorrunde auf die entscheidenden Spiele hin beträchtlich und liessen den Amerikanern im Halbfinal wie den Finnen keine Chance.
Der überragende Spieler im einseitigen Final war Gushues Nummer 3 Mark Nichols. Er brachte selbst die schwierigsten Steine praktisch ausnahmslos an und bereitete auch das Sechserhaus zur 10:3-Führung im 6. End vor.
Bronze sicherten sich die USA (Pete Fenson) mit einem 8:6-Erfolg über Grossbritannien (David Murdoch).
Resultate:
Final: Kanada (Jamie Korab, Skip Russ Howard, Mark Nichols, Brad Gushue) - Finnland (Teemu Salo, Kalle Kiiskinen, Wille Mäkelä, Skip Markku Uusipaavalniemi) 10:4.
Spiel um Platz 3: USA (John Shuster, Joe Polo, Shawn Rojeski, Skip Pete Fenson) - Grossbritannien (Euan Byers, Warwick Smith, Ewan MacDonald, Skip David Murdoch) 8:6.
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