Sechster SARS-Verdachtsfall in der Schweiz aufgetaucht
publiziert: Montag, 7. Apr 2003 / 18:19 Uhr

Bern - In Zürich ist nach Auskunft des Bundesamts für Gesundheit (BAG) ein neuer SARS-Verdachtsfall registriert worden. Insgesamt verzeichnete die Schweiz seit dem 18. März bisher fünf Verdachtsfälle und einen wahrscheinlichen Fall.

SARS ist nicht immer tödlich.
SARS ist nicht immer tödlich.
Beim wahrscheinlichen Fall handelt es sich um einen der ersten Schweizer Fälle, der im Kanton Genf festgestellt worden war. Die betroffene Person sei inzwischen genesen, sagte BAG-Sprecher Jean-Louis Zurcher auf Anfrage.

Ebenfalls wieder gesund ist nach Auskunft des Universitätsspitals Zürich (USZ) ein Pilot, der unter SARS-Verdacht hospitalisiert worden war. Es sei nach wie vor unklar, ob er tatsächlich am Schweren Akuten Respiratorischen Syndrom (SARS) litt, sagte USZ-Sprecherin Silvia Gonzalez. Genesen oder stabil sind auch die restlichen mutmasslichen SARS-Fälle.

Beim neuen Verdachtsfall im USZ handelt es sich um einen 55-jährigen Mann, der sich zuvor im betroffenen asiatischen Gebiet aufgehalten hat. Sein Gesundheitszustand sei stabil, sagte Gonzalez.

Nach einer BAG-Tabelle verteilen sich die sechs Fälle auf die Kantone Genf, Zürich, St. Gallen und die Waadt.

Da das Virus immer noch nicht identifiziert werden konnte, gibt es nach wie vor auch keinen Test, mit dem eine SARS-Erkrankung eindeutig erkannt werden kann. Deshalb kommt die so genannte Ausschlussdiagnose zum Zug.

In Verdachtsfällen wird das Blut unter anderem beispielsweise auf Grippeviren untersucht, um etwa Grippefälle ausscheiden zu können, sagte Zurcher. Sobald eine andere Diagnose die Symptome eines Patienten erklärt, wird dieser nicht mehr als möglicher SARS-Fall behandelt.

(fest/sda)

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