Seebeben erschüttert Süden Griechenlands
publiziert: Donnerstag, 14. Feb 2008 / 12:11 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 14. Feb 2008 / 13:30 Uhr

Athen/Washington - Ein starkes Erdbeben hat den Süden Griechenlands erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag nach ersten Erkenntnissen des seismologischen Instituts von Athen südlich der kleinen Hafenstadt Methoni im Mittelmeer.

Das Beben hatte eine Stärke von 6,5 bis 6,8 auf der Richterskala.
Das Beben hatte eine Stärke von 6,5 bis 6,8 auf der Richterskala.
Meldungen über Verletzte gab es zunächst nicht. Gespürt wurde der Erdstoss, der nach ersten Schätzungen des Instituts eine Stärke von 6,5 hatte, im gesamten Süden Griechenlands sowie auf der Mittelmeerinsel Kreta.

«Eine Flutwelle hatten wir nicht. Meldungen über Verletzte oder Schäden liegen uns nicht vor», sagte am Telefon ein Sprecher des Seismologischen Instituts. In den USA hatten Seismologen das Beben mit einer Stärke von 7,3 gemessen und darauf eine Tsunami-Warnung ausgegeben, die von keiner Region Griechenlands bestätigt wurde.

Das Seebeben vor der Halbinsel Peloponnes wurde im gesamten Süden Griechenlands gespürt. Viele Menschen seien in Panik auf die Strassen gerannt, berichteten Radiosender aus Kreta. Viele Lehrer führten aus Sicherheitsgründen die Schülerinnen und Schüler nach dem Ende der Erschütterungen aus den Schulgebäuden heraus.

«Es war ein sehr starker Erdstoss. Er dauerte sehr lange», sagten Einwohner der betroffenen Regionen am Telefon. Südlich der Halbinsel Peloponnes verläuft ein tiefer Graben. Dort stossen die afrikanische und die europäische Platte aufeinander. Dabei entstehen jährlich hunderte Erdbeben.

(fest/sda)

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