Selbstmordanschlag auf Linienbus in Jerusalem
publiziert: Sonntag, 22. Feb 2004 / 09:26 Uhr

Jerusalem - Bei einem Selbstmordanschlag auf einen voll besetzten Linienbus in Jerusalem sind mindestens sieben Menschen getötet worden. Das berichtete das israelische Militärradio. 62 Menschen wurden verletzt.

Die palästinensische Minister Saeb Erekat verurteilte den Anschlag.
Die palästinensische Minister Saeb Erekat verurteilte den Anschlag.
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Laut Polizeiangaben handelte sich um einen Selbstmordanschlag. Der Bus sei voll besetzt gewesen, sagte der Chef der Jerusalemer Polizei, Micky Levy.

Die palästinensische Minister Saeb Erekat verurteilte den Anschlag und forderte die USA auf, um die Bemühungen zur Fortsetzung des Friedensprozesses zu verstärken.

Radikale Palästinensergruppen hatten Racheanschläge angekündigt, nachdem am 11. Februar bei Feuergefechten im Gazastreifen 15 Palästinenser getötet worden waren.

Einen Tag vor Beginn der Anhörung vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) hat Israel mit dem Abriss eines kleinen Teilstücks des umstrittenen Sperrwalles zum Westjordanland begonnen.

Die acht Kilometer lange Befestigung schnitt bislang die palästinensische Ortschaft Baka el Scharkija von den Palästinensergebieten und auch von Israel ab, berichtete das israelische Radio. Die Anlage solle nun weiter in Richtung der Grünen Linie zwischen Westjordanland und Israel verlegt werden.

Der Internationale Gerichtshof in Den Haag wird sich ab Montag mit der Frage befassen, ob der Bau insgesamt rechtmässig ist. Der Sperrwall ist international umstritten, da er vielerorts weit in Autonomiegebiet hineinreicht.

(bsk/sda)

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