Selbstmordattentat auf US-Militärlager in Irak
publiziert: Dienstag, 9. Dez 2003 / 21:02 Uhr

Bagdad - Beim ersten Selbstmordanschlag gegen einen Stützpunkt der US-Armee in Irak sind 58 US-Soldaten und ein irakischer Dolmetscher zum Teil schwer verletzt worden. In Bagdad starben bei einer Explosion in einer Moschee drei Menschen.

Laut Augenzeugen haben US-Wachsoldaten das Lager vor schlimmeren Folgen bewahrt. (Bild: Archiv)
Laut Augenzeugen haben US-Wachsoldaten das Lager vor schlimmeren Folgen bewahrt. (Bild: Archiv)
Wie eine US-Armeesprecherin in Bagdad bestätigte, explodierte die Autobombe des Attentäters, als Soldaten am Eingang zu dem Militärlager in Tell Afar bei Mossul auf den Fahrer schossen. Dieser hatte sich geweigert anzuhalten.

In dem Fahrzeug hätten sich rund 450 Kilogramm Sprengstoff befunden, und die Explosion habe einen fünf Meter tiefen Krater hinterlassen, hiess es weiter.

Augenzeugen sagten Reportern, wenn die US-Soldaten den Todesfahrer, der auf ein Gebäude im Lager zusteuerte, nicht rechtzeitig gestoppt hätten, wären zahlreiche Menschen getötet worden. Tell Afar ist für seine archäologischen Schätze bekannt.

Seit dem Fall Bagdads im April hatten Selbstmordattentäter in Irak zwei Mal das Gebäude der Vereinten Nationen, ausländische Botschaften, das IKRK-Gebäude, Polizeistationen und andere irakische Ziele angegriffen.

Die US-Armee verlor unterdessen nach eigenen Angaben drei Soldaten durch einen Unfall, als zwei Militärfahrzeuge bei El Duluijah, 60 Kilometer nördlich von Bagdad, in einen Kanal stürzten. Ein vierter Soldat wurde verletzt.

Die japanische Regierung beschloss die Entsendung nicht kämpfender Soldaten zum Wiederaufbau Iraks. Danach sollen gegen 600 Soldaten bis Mitte Dezember kommenden Jahres zum Wiederaufbau der zivilen Infrastruktur und zur humanitären Hilfe nach Irak geschickt werden. Es wäre die grösste Auslandsmission japanischer Soldaten seit dem Zweiten Weltkrieg.

(bert/sda)

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