Ukraine
Separatisten haben 1200 gefangene Soldaten freigelassen
publiziert: Montag, 8. Sep 2014 / 17:57 Uhr / aktualisiert: Montag, 8. Sep 2014 / 18:20 Uhr
Martialische Worte des ukrainischen Präsidenten Poroschenko: «Der Feind wird eine vernichtende Niederlage erleiden.»
Martialische Worte des ukrainischen Präsidenten Poroschenko: «Der Feind wird eine vernichtende Niederlage erleiden.»

Donezk - Die prorussischen Separatisten in der Ukraine haben Präsident Petro Poroschenko zufolge 1200 gefangene Soldaten freigelassen. Poroschenko gab die Zahl am Montag bei einem Besuch in der Front-Stadt Mariupol bekannt.

6 Meldungen im Zusammenhang
Ein Austausch von Gefangenen gehört zu den Vereinbarungen der am Freitag ausgerufenen Feuerpause. Diese wurde zunächst weitestgehend eingehalten. Mit der Waffenruhe ist die Hoffnung auf ein Ende des seit Monaten anhaltenden Konflikts in der Ostukraine verbunden.

Präsident Poroschenko sicherte den Bewohnern Mariupols bei einem Besuch der Stadt seine Unterstützung im Kampf gegen prorussische Separatisten zu.

«Dies ist unser ukrainisches Land und wir werden es niemanden überlassen», erklärte er am Montag über den Kurznachrichtendienst Twitter nach seinem Eintreffen in der strategisch wichtigen Hafenstadt im Südosten der Ukraine.

Er habe militärische Verstärkung zur Verteidigung der 500'000-Einwohner-Metropole angeordnet in Form von Panzern und Raketenwerfern. Ausserdem werde der Luftraum überwacht. «Der Feind wird eine vernichtende Niederlage erleiden.»

Manöver im Schwarzen Meer mit USA

Ungeachtet der angespannten Lage in der Ostukraine haben die Ukraine und die USA ein gemeinsames Manöver im Schwarzen Meer begonnen. Die Übung Sea Breeze 2014 sei ein «Schritt für eine Erhöhung der Stabilität und eine Stärkung der Zusammenarbeit», sagte der ukrainische Marinechef Sergej Gajduk der US-Marine zufolge am Montag bei der Zeremonie auf dem Zerstörer «USS Ross».

An der Übung nehmen auch Kanada, Rumänien, Spanien und die Türkei teil. An drei Tagen soll geübt werden, wie die maritime Sicherheit in einem Krisengebiet zu gewährleisten ist. Moskau kritisierte die Übung in der Nachbarschaft zur Ostukraine als «völlig unpassend».

 

(fest/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Kiew - Im Konflikt in der Ostukraine ... mehr lesen
Poroschenko mein die vereinbarte Waffenruhe lasse sich nur schwierig aufrecht erhalten.
Der russische Aussenminister Sergej Lawrow drängt auf Gespräche über die Zukunft der Region.
Moskau - Nach der Einigung auf eine Waffenruhe für die Ostukraine dringt die russische Regierung auf baldige Gespräche über die Zukunft der Region. Entsprechende ... mehr lesen 17
Brüssel - Brüssel gibt Moskau im ... mehr lesen
Die neuen Massnahmen sollten «in den nächsten paar Tagen» in Kraft treten, so EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy.
Donezk - Trotz einer vereinbarten ... mehr lesen
Die Waffenruhe muss von einer unabhängigen Seite kontrolliert werden. (Symbolbild)
Weitere Artikel im Zusammenhang
Donezk - Die vereinbarte Feuerpause in der Ostukraine bleibt trotz der Friedensbeteuerungen der Konfliktparteien brüchig. Der Amtierende OSZE-Vorsitzende, Bundespräsident Didier Burkhalter, rief die OSZE-Staaten auf, die Ukraine-Monitoring-Mission (SMM) zu erweitern. mehr lesen  1
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. Versuche von oppositionellen syrischen Kräften, die am Freitag begonnene Offensive zurückzuschlagen, seien gescheitert. mehr lesen   1
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben ... mehr lesen  
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck nahm an der Gedenkfeier teil.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 8°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
Basel 7°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
St. Gallen 8°C 18°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
Bern 7°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
Luzern 8°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
Genf 8°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
Lugano 12°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten