Serienmörder von Ipswich angeklagt
publiziert: Freitag, 22. Dez 2006 / 10:28 Uhr / aktualisiert: Freitag, 22. Dez 2006 / 17:07 Uhr

London - Im Fall der Prostituiertenmorde von Ipswich ist der 48-jährige Steven W. offiziell angeklagt worden. Der frühere Gabelstaplerfahrer erschien am Morgen vor einem Richter in der ostenglischen Küstenstadt.

Die 29-jährige Annette Nicholls wurde am 12. Dezember tot aufgefunden.
Die 29-jährige Annette Nicholls wurde am 12. Dezember tot aufgefunden.
5 Meldungen im Zusammenhang
Bei der ersten kurzen Anhörung bestätigte der Angeklagte lediglich seinen Namen, seine Adresse und sein Geburtsdatum. Ein bereits am Montag unter Tatverdacht festgenommener 37-Jähriger wurde dagegen am Donnerstagabend auf Kaution freigelassen.

Zum Gerichtstermin erschien W. in dunkelblauem Anzug mit weissem Hemd und gestreifter Krawatte. Zwei Polizisten flankierten ihn bei der Vorführung, bei der die Amtsrichter die fünf Anklagepunkte gegen ihn verlasen. W. zeigte dabei keinerlei Emotionen.

Nach intensiven Ermittlungen war der frühere Schiffskellner und jetzige Gabelstaplerfahrer am späten Donnerstagabend wegen der Morde an fünf Prostituierten angeklagt worden. Er wohnt in unmittelbarer Nähe des Rotlichtviertels der Stadt Ipswich.

Der nächste Gerichtstermin ist für den 2. Januar angesetzt. Bis dahin soll W. in Untersuchungshaft bleiben.

Noch viele offene Fragen

Mit der Anklageerhebung sind die Ermittlungen der Polizei im Fall der fünf Prostituiertenmorde allerdings noch nicht abgeschlossen. Viele Fragen sind weiterhin offen. Insbesondere müssen die rund 500 Ermittler noch das Motiv und die genaue Vorgehensweise bei den Morden klären.

Nach Medienberichten wurden an den Opfern DNA-Spuren des Angeklagten gefunden - diese könnten in Anbetracht des Berufs der Frauen aber auch von W. als normalem Kunden stammen.

Der 48-Jährige arbeitete nach britischen Zeitungsberichten im Hafen von Felixstowe bei Ipswich als Gabelstaplerfahrer. Der Vater von drei Kindern soll ein regelmässiger Kunde der Prostituierten gewesen sein.

Die Anklage wurde knapp acht Wochen nach dem Verschwinden der ersten Prostituierten erhoben. Die erste unbekleidete Leiche war am 2. Dezember entdeckt worden; in kurzer Folge fand die Polizei die Leichen vier weiterer Prostituierter in der Nähe von Ipswich. Die Ermittlungen ergaben, dass alle Frauen Opfer desselben Serientäters wurden.

(ht/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
London - Der britische Serienmörder ... mehr lesen
Innerhalb von zehn Tagen waren in Ipswich die Leichen von fünf Prostituierten gefunden worden.
Der Prozess gegen den mutmasslichen Täter hat begonnen.
London - Mehr als ein Jahr nach den ... mehr lesen
London - Nach der Festnahme eines ... mehr lesen
Zur Zeit werden noch fünf weitere Verdächtige überwacht.
Das Opfer Anneli Alderton wurde am 3.12. im Zug von Harwich nach Colchester mit der Bordkamera aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen.
Ipswich - Nach der Mordserie an fünf ... mehr lesen
London - Mit Serienmördern hat man ... mehr lesen
Nach dem Fund von fünf Frauenleichen binnen weniger Tage ist die englische Polizei auf der Suche nach einem Serienmörder.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz seit Jahren rückläufig. So viel zu den guten Nachrichten. Damit das auch so bleibt, ist es wichtig, grundsätzlich auf gutes Material an den Schwachstellen (Türen, Fenster, Tore) zu setzen und zusätzliche Sicherungen zu installieren.
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz ...
Publinews Smarter Einbruchschutz  Nahezu alle Diebstahlkategorien weisen eine rückläufige Tendenz auf. 2017 wurden in der Schweiz 4,9 Einbrüche pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt. Das entspricht 113 Einbruch- und Einschleichdiebstählen pro Tag. 2012 lag diese Zahl bei 202. mehr lesen  
Opfer weiterhin vermisst  Rafz ZH - Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagvormittag in Rafz ZH zwei Personen verhaftet: Sie stehen unter dem dringenden Verdacht, einen seit dem 22. April vermissten Mann aus Eglisau getötet zu haben. mehr lesen  
Deutlich höhere Zahl  Sydney/London - Mindestens 45,8 Millionen Menschen leben zurzeit weltweit in modernen ... mehr lesen  
In Indien hat es 18,3 Millionen Sklaven.
Flüchtiger Mörder  Aarau - Der flüchtige Mörder, der aus der Psychiatrischen Klinik Königsfelden in Windisch AG ausgebrochen ist, hätte in einer Einrichtung mit höherer Sicherheitsstufe untergebracht werden sollen. Von möglichen Institutionen erhielten die Aargauer Behörden allerdings Absagen. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 15°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Basel 19°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
St. Gallen 15°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 14°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Luzern 18°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Genf 15°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Lugano 19°C 27°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten