«Severe» statt «Critical»: Terror-Warnstufe gesenkt
publiziert: Montag, 14. Aug 2006 / 18:01 Uhr / aktualisiert: Montag, 14. Aug 2006 / 23:35 Uhr

Zürich - Vier Tage nach Ausrufung des höchsten Terroralarms haben Grossbritannien und die USA ihre Warnungen herabgestuft.

Eine unmittelbare Gefahr bestehe nicht mehr, teilte der britische Innenminister John Reid mit.
Eine unmittelbare Gefahr bestehe nicht mehr, teilte der britische Innenminister John Reid mit.
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Eine unmittelbare Gefahr bestehe nicht mehr, teilte der britische Innenminister John Reid mit.

Die Hauptverdächtigen der geplanten Anschläge auf Transatlantikflüge seien gefasst. Die Gefahr von Attentaten sei aber weiter «sehr ernst», sagte Reid. «Es können immer noch Leute frei herumlaufen, die Angriffe gegen Grossbritannien planen.»

«Bedrohung nicht vorüber»

Die Anschlagswarnung in Grossbritannien wurde von der höchsten Stufe «kritisch» auf die zweithöchste Stufe «ernsthaft» herabgesetzt. Die neue Warnstufe bedeute immer noch, dass die Möglichkeit eines Terroranschlags als «sehr wahrscheinlich» eingestuft werde, sagte Reid.

Das US-Ministerium für innere Sicherheit seinerseits hob die höchste Stufe der Anschlagswarnungen für Flüge aus Grossbritannien auf. Aber auch der Chef des Ministeriums, Michael Chertoff, stellte klar: «Die Bedrohung ist nicht vorüber.» Es gebe vielleicht noch Spuren zu Gruppen, die noch nicht festgenommen worden seien.

Gelockerte Massnahmen

Passagiere dürfen ab sofort jeweils wieder ein Stück Handgepäck mit an Bord nehmen. Allerdings bleiben Flüssigkeiten im Handgepäck weiter untersagt, wie das britische Verkehrsministerium mitteilte. Zudem darf das Handgepäck nur noch halb so gross sein wie bisher. Auch elektronische Geräte wie Handys und Laptops sind wieder erlaubt.

Ähliche Bedingungen gelten auch für die USA. Die geplante Terroranschläge sollten Ermittlungen zufolge mit Flüssigsprengstoff ausgeführt werden.

Noch keine Entspannung

Entgegen den Erwartungen entspannte sich die Lage an den Londoner Flughäfen zunächst nicht. Es wurden wieder zahlreiche Flüge an Europas grösstem Flughafen Heathrow und ab London-Gatwick gestrichen; auch in London-Stansted wurden 16 Flüge annulliert.

Bei den Verbindungen in die USA gab es zahlreiche Verspätungen. Auch Flüge aus der Schweiz nach London wurden abgesagt. Überall entstanden lange Schlangen von Wartenden.

(bert/sda)

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