Sex im Alter wirkt gegen Erektionsstörungen
publiziert: Mittwoch, 9. Jul 2008 / 12:37 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 9. Jul 2008 / 15:55 Uhr

Washington - Viel Sex hilft gegen Erektionsprobleme bei älteren Männern - das ist das Ergebnis einer Studie, die finnische Wissenschaftler jetzt im Fachblatt «American Journal of Medicine» veröffentlicht haben.

Die Forscher raten Ärzten, ihre Patienten zu regelmässigem Geschlechtsverkehr zu ermuntern.
Die Forscher raten Ärzten, ihre Patienten zu regelmässigem Geschlechtsverkehr zu ermuntern.
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Demnach hatten Männer zwischen 55 und 75 Jahren, die weniger als einmal pro Woche Geschlechtsverkehr hatten, ein doppelt so hohes Risiko für Erektionsstörungen wie ihre Altersgenossen, die mindestens einmal wöchentlich sexuell aktiv waren. Für ihre Studie untersuchten die Urologen der Uniklinik im finnischen Tampere 989 ältere Männer. Dabei fanden sie heraus, dass 79 von 1000 Männern, die weniger als einmal wöchentlich Sex hatten, Erektionsstörungen hatten. Bei denjenigen, die mindestens jede Woche ein Schäferstündchen hatten, fiel der Wert auf 32. In der Gruppe derjenigen Männer, die dreimal oder öfter pro Woche sexuell aktiv waren, entwickelten gar nur 16 von 1000 Erektionsprobleme. Die Forscher raten Ärzten nun, ihre Patienten zu regelmässigem Geschlechtsverkehr zu ermuntern.

Weniger Tabu als früher

Eine zeitgleich im «British Medical Journal» veröffentlichte Studie schwedischer Wissenschaftler ergab derweil, dass Männer und Frauen um die 70 heutzutage wesentlich häufiger Sex und auch mehr Spass dabei haben als ihre Altersgenossen vor drei oder vier Jahrzehnten.

So sagten bei einer Befragung im Jahr 2001 fast doppelt so viele Frauen um die 70, sie hätten regelmässig Sex, als in der gleichen Altersgruppe 1971. Und während vor 40 Jahren noch zehn Prozent der 70-Jährigen nie in ihrem Leben Geschlechtsverkehr hatte, waren es 2001 nur noch 0,4 Prozent.

(fest/sda)

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