Sexuelle Übergriffe auf Kinder nach Jahren aufgedeckt
publiziert: Dienstag, 14. Sep 2004 / 11:32 Uhr

Glarus - Seit den frühen 1970-er Jahren hat ein heute 51-jähriger Mann im Kanton Glarus immer wieder sexuelle Übergriffe auf Kinder verübt. An den Tag kam das aber erst nach einem besonders schweren Fall im April 2004.

Viele Fälle sind unterdessen schon verjährt.
Viele Fälle sind unterdessen schon verjährt.
Der geständige Mann befindet sich seit dreineinhalb Monaten freiwillig im vorzeitigen Strafvollzug. Ihm werden fünf Fälle von sexuellen Übergriffen auf Kinder in den Jahren 1989 bis 1994 vorgeworfen. Mehrere Fälle aus den 70-er und frühen 80-er Jahren sind verjährt. Die Ermittlungen zu einem Vorfall von 1996 wurden wegen ungenügender Beweislage eingestellt.

Wie der Glarner Verhörrichter Markus Denzler auf Anfrage sagte, droht dem Mann eine mehrjährige Zuchthaustrafe. Der Angeschuldigte lasse sich mittlerweile psychologisch behandeln.

Anfang April hatte der Mann in Niederurnen GL ein elfjähriges Mädchen vom Spielplatz weg zu sich in die Wohnung gelockt, wie verschiedene Medien meldeten. Als Lockvogel hatte er seinen Hund benutzt. In der Wohnung attackierte er das Mädchen sexuell schwer.

Laut Denzler erzählte dieses seiner Mutter von dem Vorfall, nachdem sie es nach den Gründen für sein spätes Nachhausekommen gefragt hatte. Die Frau ging zur Polizei, die den Mann umgehend verhaftete. Erst im Laufe der Untersuchung wurden die älteren Fälle bekannt.

In all den Jahren sei dies das erste Mal gewesen, dass eine Anzeige eingereicht worden sei, sagte der Verhörrichter. Die anderen Mädchen hätten seines Wissens auch ihren Eltern nichts erzählt. Der jüngste sei der schwerste Übergriff gewesen, es sei zum Geschlechtsverkehr gekommen. Früher habe sich der Mann vor allem zur Schau gestellt und/oder die Mädchen unsittlich berührt.

Nach zweiwöchiger Untersuchungshaft setzte Denzler den Inhaftierten wieder auf freien Fuss: Es seien keine Haftgründe mehr vorgelegen. Eine kurzfristige Wiederholungsgefahr habe er damals nicht als gegeben angesehen. Ein psychiatrisches Gutachten liegt mittlereile vor, über seinen Inhalt wollte Denzler aber nichts sagen.

(rr/sda)

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