Sicherheit: Euro 2008 kostet 53 Mio.
publiziert: Freitag, 10. Dez 2004 / 15:13 Uhr

Bern - Die Sicherheit für die Fussball-EM 2008 kostet allein in der Schweiz rund 53 Millionen Franken.

Die Armee wird sich mit 10 Mio. Franken an den Kosten beteiligen.
Die Armee wird sich mit 10 Mio. Franken an den Kosten beteiligen.
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Nun will der Bundesrat mit den betroffenen Kantonen und Städten sowie dem Fussballverband über eine Kostenbeteiligung verhandeln.

Sicherheit hat keinen Preis, hatte Heinz Keller, Direktor des Bundesamtes für Sport, noch im November dieses Jahres gesagt.

Nun hat der Bundesrat nun den Preis für die Sicherheit an der Euro 08 bekannt gegeben. Gemäss einer aktuellen Schätzung beläuft er sich allein in der Schweiz auf 53 Millionen Franken.

Daran soll sich die Armee mit rund 10 Millionen Franken beteiligen, wie Bundesrat Samuel Schmid vor den Medien in Bern sagte.

Dieser Einsatz könne im Rahmen der ordentlichen Kredite abgewickelt werden. Wie viele Diensttage dabei geleistet werden, ist noch nicht klar, sicher sollen aber mehr als 2000 Mann eingesetzt werden.

Von den verbleibenden Kosten möchte der Bund laut Schmid nicht mehr als einen Drittel tragen. Über eine Beteiligung werde mit Kantonen, Städten und dem schweizerischen Fussballverband verhandelt.

Mit Verweis auf die hohe Wertschöpfung des Anlasses hat der Fussballverband allerdings schon angekündigt, sich nicht an den Kosten beteiligen zu wollen.

Der Bundesrat habe von dem zusätzlichen Finanzbedarf Kenntnis genommen und beschlossen, die gemeinsam mit Österreich durchgeführte Fussball-EM weiterhin zu unterstützen, sagte Schmid.

Für nächstes Jahr soll dem Parlament eine Zusatzbotschaft vorgelegt werden, in welcher die genauen Kosten für die Sicherheit und die Beteiligungen ausgewiesen werden.

Ausserdem will sich der Bundesrat auch am Bau des Letzigrund-Stadions in Zürich beteiligen. Dafür sieht er 8 Millionen Franken vor. Für die Verbesserung der Medieninfrastruktur will er laut Schmid 6,8 Millionen Franken einsetzen. Diese Beiträge stammen aus Restfinanzen des nationalen Sportanlagenkonzepts.

(bsk/sda)

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