Sicherheitsmassnahmen verschärft
publiziert: Montag, 31. Okt 2005 / 14:05 Uhr

Neu Delhi - Zwei Tage nach der Anschlagsserie in Neu Delhi sind die Sicherheitsmassnahmen auf dem ganzen Stadtgebiet weiter verschärft worden.

Alle 60000 Polizisten der Stadt seien im Einsatz, um die Attentäter ausfindig zu machen.
Alle 60000 Polizisten der Stadt seien im Einsatz, um die Attentäter ausfindig zu machen.
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Alle Zufahrtsstrassen in die indische Hauptstadt werden überwacht. Auf Flughäfen, Märkten und anderen öffentlichen Plätzen patrouillieren Soldaten und Polizisten. Die Stadtverwaltung beorderte weitere rund 2600 Sicherheitskräfte zur Verstärkung der etwa 71 000 Polizisten in die Stadt.

Die Zahl der Toten stieg auf 62. Wie ein Sprecher des Innenministeriums in Neu Delhi sagte, erlag ein weiteres Opfer seinen schweren Verletzungen. Von den rund 210 Verletzten, die in Spitäler eingeliefert wurden, mussten am Montag noch 89 stationär behandelt werden. Acht von ihnen schweben weiter in Lebensgefahr.

Terrorgruppe seit 1996 aktiv

Die Terrorgruppe Islami Inqalabi Mahaz (Islamische Revolutionsfront) hatte bereits am Sonntag erklärt, die Anschläge durchgeführt zu haben und die Fortsetzung des Terrors angekündigt. Laut Polizei ist die Gruppe seit 1996 aktiv und soll Verbindungen zu der berüchtigten Terrorgruppe Lashkar-e-Toiba (Soldaten der Reinen) haben.

Ein Sprecher von Islami Inqalabi Mahaz sagte in Telefonaten mit Medien in Kaschmir, es werde zu weiteren Anschlägen kommen, sollte Indien seine Soldaten nicht aus Kaschmir abziehen.

Anschlag vor dem Lichterfest

Morgen feiern Hindus Diwali, das Lichterfest. Später in der Woche begehen die Muslime Eid-ul-Fitr, das Ende des Fastenmonats Ramadan. Am letzten Samstag vor den Festen, am Tag der Anschläge, waren zehntausende Menschen in der 14-Millionen-Metropole unterwegs, um Geschenke zu kaufen.

Bush: «Feinde der Menschlichkeit»

US-Präsident George W. Bush verurteilte die Anschläge. «Indem sie auf unschuldige Zivilisten gezielt haben, die letzte Vorbereitungen für einen Feiertag getroffen haben, haben die Terroristen wieder einmal gezeigt, dass sie Feinde der Menschlichkeit sind», erklärte Bush in Washington.

(fest/sda)

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