Sicherheitsrat beschliesst UNO-Mission für Elfenbeinküste
publiziert: Mittwoch, 14. Mai 2003 / 08:25 Uhr

New York - UNO-Beobachter sollen auf Beschluss des Sicherheitsrates bei der Umsetzung des Friedensabkommens zwischen Rebellen und der Regierung in der westafrikanischen Elfenbeinküste helfen.

Präsident der Elfenbeinküste: Laurent Gbagbo.
Präsident der Elfenbeinküste: Laurent Gbagbo.
Der UNO-Mission MINUCI sollen zunächst 26 Militärbeobachter angehören, wie der UNO-Sicherheitsrat in New York in einer Resolution bestimmte. Weitere 50 UNO-Beauftragte könnten in den nächsten Wochen folgen.

Das Mandat gilt zunächst für sechs Monate. Die UNO-Beobachter sollen sich mit Friedenstruppen aus Frankreich sowie aus westafrikanischen Staaten abstimmen.

Der Sicherheitsrat appellierte zugleich an die Konfliktgegner in Elfenbeinküste, das nach Monate langen Kämpfen mit tausenden Toten im Januar unterzeichnete Friedensabkommen strikt einzuhalten und mit der UNO-Mission zu kooperieren.

Das Abkommen sieht neben einem Waffenstillstand die Bildung einer Regierung der Nationalen Versöhnung vor. Es war durch Vermittlung von Frankreich zustande gekommen.

Nach langem Widerstand hatten Rebellenvertreter im April an der ersten Sitzung der Übergangsregierung unter Präsident Laurent Gbagbo in Abidjan teilgenommen. Sie bekleiden in der Regierung neun Ministerposten.

Die Rebellen hatten im September 2002 einen Aufstand gegen Gbagbos Regierung begonnen.

(bsk/sda)

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