Sicherung der Stromversorgung
publiziert: Mittwoch, 8. Nov 2006 / 10:39 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 8. Nov 2006 / 21:53 Uhr

Bern - Eine von Energieminister Moritz Leuenberger gebildete Arbeitsgruppe schlägt rund 70 Projekte zur Verbesserung der Stromversorgungssicherheit vor.

Die Versorgungssicherheit soll verbessert werden.
Die Versorgungssicherheit soll verbessert werden.
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Die dafür veranschlagten Investitionen belaufen sich auf 1 Milliarde Franken in den nächsten 10 Jahren.

Die Arbeitsgruppe war Mitte November 2005 als Folge des SBB- Blackouts vom 22. Juni gebildet worden. Ihr gehören Vertreter der Kantone, der Bahnen, der Elektrizitätswerke und des Bundes an.

Aufgabe der Gruppe war es, Massnahmen zur Verbesserung der Versorgungssicherheit bei den Bahnen, aber auch im gesamten übrigen Überlandnetz zu erarbeiten.

Netz müsse ausgebaut werden

Die Gruppe schlage für den Zeitraum bis 2015 rund 70 Projekte vor, um das bestehende Stromversorgungsnetz leistungsfähiger zu gestalten oder auszubauen, bestätigte Marianne Zünd, Sprecherin des Bundesamtes für Energie (BFE), einen Bericht von Radio DRS.

Der Stromverbrauch sei gestiegen und deshalb müsse das Netz ausgebaut werden.

Im Rahmen der bisherigen Investitionen

An Kosten veranschlagt die Arbeitsgruppe 100 bis 150 Millionen Franken jährlich. Auf den Zeitraum bis 2015 hochgerechnet ergibt dies insgesamt rund 1 Milliarde Franken.

Diese Beträge lägen im Rahmen der bisherigen Investitionen ins Stromnetz, sagte Zünd.

Genauere Angaben zu den Vorschlägen wollte das BFE nicht machen. Die Arbeitsgruppe werde Mitte Dezember ihre Ergebnisse präsentieren, sagte Zünd. Dabei handle es sich sowohl um bereits geplante wie auch um neue Projekte.

BKW Energie AG fordert beschleunigte Bewilligung

Das Berner Energieunternehmen BKW Energie AG bekräftigte in einer Mitteilung seine Absicht, bis 2015 alleine eine Milliarde Franken in die Versorgungssicherheit investieren zu wollen. Zu den geplanten Projekten gehöre neben dem Bau neuer Produktionsanlagen der Ausbau der Stromleitungen.

Um die Investitionen zu realisieren, sei das Unternehmen allerdings auf eine Beschleunigung der Bewilligungsverfahren angewiesen. Verschiedene Ausbaupläne stiessen in den betroffenen Regionen vermehrt auf Widerstand.

(bert/sda)

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