Sieben Schweinegrippetote - Impfbereitschaft sinkt
publiziert: Donnerstag, 3. Dez 2009 / 15:17 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 3. Dez 2009 / 16:28 Uhr

Bern - Die Schweinegrippe breitet sich weiter aus. Die Erkrankungen haben auch in der vergangenen Woche zugenommen, wenngleich etwas weniger stark als zuvor. Insgesamt sind bisher sieben Personen gestorben, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte.

In der vergangenen Woche suchten hochgerechnet rund 33'000 Personen wegen Grippesymptomen einen Arzt auf.
In der vergangenen Woche suchten hochgerechnet rund 33'000 Personen wegen Grippesymptomen einen Arzt auf.
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Zu den bereits bekannten fünf Todesfällen kamen ein Kleinkind und eine 54-jährige Person hinzu. Beide seien bereits vor der Ansteckung mit der Schweinegrippe «sehr schwer krank» gewesen, betonte BAG-Experte Daniel Koch.

In der vergangenen Woche suchten hochgerechnet rund 33'000 Personen wegen Grippesymptomen einen Arzt auf. Die Zahl der bestätigten Fälle von Schweinegrippe stieg um 2348 auf 8735.

17 Personen mussten in Spitalpflege gebracht werden, so dass mittlerweile insgesamt 176 Personen hospitalisiert worden sind. 40 Patienten benötigen Intensivpflege.

Drei Viertel vertrauen Hygienemassnahmen

Die Bereitschaft der Bevölkerung, sich impfen zu lassen, hat laut dem BAG abgenommen. Bei einer zwischen dem 9. und dem 24. November durchgeführten Befragung gaben nur 12 Prozent an, sich impfen zu lassen. Bei Umfragen im Juni und im August, als noch weniger über den Verlauf der Krankheit bekannt war, hatten sich mehr Menschen impfbereit erklärt.

Inzwischen hat sich die Wahrnehmung der Krankheit verändert: Als Grund dafür, sich nicht impfen zu lassen, gaben viele der Befragten den bisher milden Verlauf der Erkrankungen und mangelnde Kenntnisse über die Sicherheit des Impfstoffes an. Laut der von Demoscope durchgeführten Befragung vertrauen drei Viertel auf persönliche Hygienemassnahmen.

(pad/sda)

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Die Zahl der Opfer könnte noch höher sein.
Ich würde mich ja sofort impfen lassenn,....
... wenn es eine Impfung gegen Zebrastreifen gäbe.
Warum Zebrastreifen? Weil jährlich wesentlich mehr Personen beim überschreiten eines Zebrastreifens verletzt und getötet werden, als an irgend einer Grippe.
Was ich wirklich gerne wissen würde, wie ist eigentlich, statistisch gesehen, der Unterschied zwischen "normarler" Grippe und der Schweine Grippe?
Mir kommte es irgendwie vor, wie wenn man z.B. alle durch Opelfahrer verursachten Unfälle erfasen würde, um damit zu belegen, dass Opel gefährliche Autos sind.
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