Siedlung nach Abbruch wieder aufgebaut
publiziert: Freitag, 22. Mai 2009 / 21:39 Uhr

Tel Aviv - Die vom israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak angekündigte Räumung von Aussenposten jüdischer Siedler im Westjordanland hat im ersten Anlauf keinen grossen Erfolg gebracht. Die Siedler bauten ihre Häuser einfach wieder auf.

Peace Now sprach von einer reinen PR-Aktion.
Peace Now sprach von einer reinen PR-Aktion.
2 Meldungen im Zusammenhang
Nachdem Sicherheitskräfte am Donnerstag mit Planierraupen sieben Häuser im Vorposten Moas Ester zerstört hatten, bauten jüdische Siedler nach Angaben des israelischen Radios an gleicher Stelle erste Holzhäuser wieder auf.

Es handelte sich um die erste Räumung unter der neuen rechtsgerichteten Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Die israelische Friedensbewegung Peace Now sprach von einer reinen PR-Aktion.

Barak hatte am Mittwoch angekündigt, er wolle Aussenposten im Westjordanland notfalls mit Gewalt räumen lassen. Nach den Worten des Vorsitzenden der sozialdemokratischen Arbeitspartei erfolgt die Evakuierung nicht auf Druck der US-Regierung.

Clinton: USA wünschen vollständigen Baustopp

Zuvor hatte die israelische Zeitung «Haaretz» berichtet, dass Netanjahu während seines Gesprächs mit US-Präsident Barack Obama am Montag in Washington entsprechende Gesten versprochen hatte. US-Aussenministerin Hillary Clinton hatte nach dem Treffen gesagt, dass die US-Regierung einen vollständigen Stopp aller Bauaktivitäten in jüdischen Siedlungen wünsche.

Ausser den 121 israelischen Siedlungen im Westjordanland haben Siedler nach Angaben von Peace Now seit 1996 - als die Regierung einen Baustopp von neuen Siedlungen versprach - rund 100 «wilde» Aussenposten errichtet. Diese sind ohne Genehmigung der israelischen Regierung entstanden.

(ht/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung Frieden.
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung ...
Positive Elemente für Friedensinitiative  Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich zu neuen Verhandlungen über einen Friedensplan arabischer Staaten bereit erklärt. Netanjahu sagte am Montagabend in Jerusalem, die Friedensinitiative von 2002 enthalte positive Elemente. mehr lesen 
Israel  Jerusalem - Der rechts-nationalistische Politiker Avigdor Lieberman ist im Parlament als Israels neuer Verteidigungsminister vereidigt worden. 55 von 120 Abgeordneten ... mehr lesen
Avigdor Lieberman.
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Andreas Kyriacou Die Klage des türkischen Möchtegern-Alleinherrschers Recep Erdogan gegen den Deutschen Satiriker Jan Böhmermann ... mehr lesen   2
Lieberman wird Verteidigungsminister  Tel Aviv - Die ultrarechte Partei Israel Beitenu (Unser Haus Israel) hat sich der rechts-religiösen Regierung ... mehr lesen  
Avigdor Lieberman ist ehemaliger Aussenminister.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 9°C 18°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 7°C 20°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 5°C 15°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 8°C 18°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 11°C 17°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Genf 14°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 17°C 21°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten