Sieg der Konservativen in Iran gilt als sicher
publiziert: Freitag, 20. Feb 2004 / 17:54 Uhr / aktualisiert: Freitag, 20. Feb 2004 / 18:18 Uhr

Teheran - Trotz der innenpolitischen Krise im Land haben die Iranerinnen und Iraner ein neues Parlament gewählt. Während der Sieg der Konservativen als sicher gilt, bleibt die Wahlbeteiligung ein Streitpunkt.

Mohamed Chatami hatte die Bevölkerung zur Teilnahme an den Wahlen aufgerufen.
Mohamed Chatami hatte die Bevölkerung zur Teilnahme an den Wahlen aufgerufen.
Zwar riefen zuletzt sowohl der reformorientierte Präsident Mohammed Chatami als auch der geistliche Führer Ayatollah Ali Chamenei die Bevölkerung auf, sich an den Wahlen zu beteiligen. Ob die Bevölkerung diesen Aufrufen folgte oder jenen der liberalen Gruppen zum Boykott, blieb bis am Abend unklar.

Das staatliche Fernsehen IRIB meldete eine recht massive Beteiligung der rund 46,3 Millionen stimmberechtigten Iraner. Wegen der hohen Beteiligung blieben die Wahllokale eine Stunde länger geöffnet.

Chatami sagte, mit einer breiten Teilnahme an der Parlamentswahl durch die Reformer könnten die Konservativen überrascht werden. Es ist wichtig, dass die Menschen sich beteiligen, und wenn die Beteiligung gross ist, weiss ich, dass das Volk erneut überraschen wird, trotz der Vorhersagen und Kampagnen, sagte der Präsident.

Er war 1997 überraschend mit 70 Prozent der Stimmen zum Präsidenten gewählt worden. Damals hatte es eine breite Wahlbeteiligung gegeben. 2001 wurde er mit 77 Prozent wiedergewählt. Seine Amtszeit endet im kommenden Jahr.

Zur Stimmenthaltung aufgefordert hatten zahlreiche Parteien sowie namhafte iranische Politiker und Intellektuelle, nachdem reformorientierte Kandidaten durch den Wächterrat Mitte Januar ausgeschlossen worden waren.

Nach Angaben des Innenministeriums standen für die 290 Sitze im Parlament 4446 Kandidaten zur Wahl, unter ihnen 206 Reformer. Die meisten der zugelassenen reformorientierten Politiker hatten ihre Kandidatur zurückgezogen.

(tr/sda)

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