Sozialisten gewinnen Wahl in Montenegro
Sieg der Sozialisten bei Parlamentswahl in Montenegro
publiziert: Sonntag, 14. Okt 2012 / 21:21 Uhr
Klare Mehrheit für die regierenden Sozialisten.
Klare Mehrheit für die regierenden Sozialisten.

Podgorica - In Montenegro hat die sozialistische Partei DPS des einflussreichen Politikers Milo Djukanovic am Sonntag die Parlamentswahl gewonnen. Nach Hochrechnungen erreichten die Sozialisten rund 46 Prozent der Stimmen.

1 Meldung im Zusammenhang
Das genügt, um wie bisher mit den Stimmen der nationalen Minderheiten eine klare Mehrheit im Parlament zu bilden. Die heillos zerstrittene Opposition schaffte es nach diesen Berechnungen wieder nicht, die seit über 21 Jahren regierenden Sozialisten von der Macht zu verdrängen.

Dabei ist das EU-Beitrittsland bekannt als eines der korruptesten Länder Europas. Die Medien und die Justiz stehen unter Einfluss der Regierung. Besonders die Djukanovic-Familie ist in zahlreiche Affären verstrickt.

Nach ersten Analysen hat es Djukanovic im Wahlkampf einmal mehr geschafft, die Opposition als "Vaterlandsverräter" zu diffamieren. Die Wähler hätten sich für das politisch Bekannte und gegen Experimente entschieden.

Mehrere Verfahren gegen Djukanovic

Djukanovic hatte die Opposition beschuldigt, sie wolle die erst 2006 errungene Selbstständigkeit Montenegros mit nur 620'000 Einwohnern wieder aufgeben und das Land erneut mit dem grossen Nachbarn Serbien vereinigen.

Als Regierungschef erhält Djukanovic wieder Immunität vor Strafverfolgung. Gegen ihn laufen in mehreren westeuropäischen Ländern Verfahren um gross angelegten Zigarettenschmuggel in den 90er Jahren. Der dadurch entstandene Schaden beläuft sich auf zweistellige Milliarden-Euro-Summen.

Djukanovic hatte sich vor zwei Jahren aus der Politik zurückgezogen, um sich privaten Geschäften zu widmen.

 

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Podgorica - Die seit über 21 Jahren in Montenegro regierenden Sozialisten (DPS) wollen nach ihrem Sieg bei den ... mehr lesen
Die Soziale Partei in Montenegro konnte sich weiterhin durchsetzen.
Christine Lagarde findet deutliche Worte.
Christine Lagarde findet deutliche Worte.
Lagarde schiesst scharf  Washington - Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, geht nach der Zuspitzung der griechischen Finanzkrise hart mit der Regierung in Athen ins Gericht. Sie wirft der linksgerichteten Führung indirekt Unvernunft vor. 
Hoffnung auf Einigung mit Griechenland in letzter Minute Washington - Trotz ausgelaufenem Kreditprogramm der Gläubiger ...
Wichtige Geldverdiener  New York - Immer mehr Kinder unter den syrischen Flüchtlingen sind gezwungen zu ...
Syrische Kinder müssen oft hart arbeiten.
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3131
    In einigen Jahren auch in Ihrer Umgebung Der Daesh (IS) breitet sich auch in Europa rasant aus. Nicht nur über ... heute 13:03
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3131
    Der... Iran ist wahrscheinlich die zukünftige Regionalmacht in der ... heute 12:11
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3131
    Es... heisst immer wieder, dass der Terror in Nahost aufhören würde, wenn ... gestern 15:28
  • Kassandra aus Frauenfeld 1377
    Oder die Afrikaner übernehmen nach und nach unsere Banken und retten Afrika. Heute hat der ... gestern 13:02
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3131
    Genau... wie erwartet will den Donbass dem Grunde nach niemand mehr, weil er ein ... gestern 12:41
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3131
    Afrikas Bevölkerung wird sich verdoppeln Es ist ja nett, diese emotionalen Szenen aus Afrika zu publizieren, ... gestern 11:40
  • Kassandra aus Frauenfeld 1377
    Feld für Rechstradikale Jetzt können Sie hetzen, zombie und sich erst noch ein besorgtes ... gestern 00:34
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3131
    Europa als nächstes Schlachtfeld! Man weiss längst welche Routen IS-Schläfer benutzen, um nach Westeuropa ... Di, 30.06.15 07:49
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DO FR SA SO MO DI
Zürich 21°C 28°C sonnig und wolkenlos leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Basel 16°C 30°C sonnig und wolkenlos leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen 21°C 31°C sonnig und wolkenlos leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 18°C 34°C sonnig und wolkenlos leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 20°C 34°C sonnig und wolkenlos leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 19°C 35°C sonnig und wolkenlos leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 22°C 31°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten