Sieg für Büchel - Zwölf Jahre nach Foser
publiziert: Samstag, 17. Dez 2005 / 14:59 Uhr

Zwölf Jahre nach Markus Foser steht nach einer Abfahrt in Val Gardena wieder ein Liechtensteiner ganz oben: Marco Büchel siegte zwei Hundertstel vor dem Österreicher Michael Walchhofer.

Marco Büchel nutzte die Gunst der Stunde. (Archivbild)
Marco Büchel nutzte die Gunst der Stunde. (Archivbild)
Auf den Tag genau vor zwölf Jahren hatte Markus Foser für die grosse Sensation und den bislang einzigen Abfahrtssieg eines Liechtensteiners im Männer-Weltcup gesorgt.

Der von Marie-Theres Nadig trainierte Fahrer aus Balzers nutzte mit der Startnummer 66 die Gunst der Stunde und überflügelte den Österreicher Werner Franz, der sich bereits als Sieger hatte feiern lassen, um 19 Hundertstel.

Zweiter Weltcup-Sieg für Büchel

Büchels Sieg war wohl ebenfalls nicht erwartet worden, ganz überraschend kommt er trotzdem nicht.

Seine Ambitionen hatte der seit Jahren mit den Schweizern trainierende und auch über den Schweizer Pass verfügende Spassvogel bereits Ende November als Dritter in der Abfahrt von Lake Louise (Ka) angedeutet.

Büchel feierte seinen zweiten Weltcup-Sieg; seinen ersten hatte er im Februar 2003 im Super-G in Garmisch-Partenkirchen eingefahren.

Miserable Schweizer

Für die Schweizer blieb die schlechteste Bilanz des Winters. Hinter Didier Défago klassierte sich Bruno Kernen als Elfter.

Der Berner Oberländer war in den ersten drei Abfahrten des Winters als Vierter und zweimal Fünfter stets der beste Athlet von Swiss-Ski gewesen.

Als Drittklassierter stieg der Kanadier Erik Guay zum dritten Mal in diesem Winter aufs Podest. In Beaver Creek (USA) und am Vortag im Super-G in Val Gardena war er jeweils Zweiter geworden.

Ghedina «nur» Vierter

Kristian Ghedina musste sich mit Platz 4 zufrieden geben. Der Italiener war als grosser Favorit ins Rennen gegangen, nachdem er die beiden Trainings deutlich dominiert hatte.

Der Fahrer aus Cortina d´Ampezzo, der den letzten seiner 13 Weltcup-Siege vor vier Jahren ebenfalls in Val Gardena eingefahren hatte, verpasste damit auch die Gelegenheit, als ältester Fahrer ein Weltcup-Rennen zu gewinnen. Ghedina war am 20. November 36 Jahre alt geworden.

Die Liste der «Methusalems» wird damit weiterhin von Stephan Eberharter angeführt. Der Zillertaler hatte im März 2004 in der Abfahrt in Kvitfjell (No) 18 Tage vor seinem 35. Geburtstag den letzten seiner 29 Siege errungen.

Das Rennen begann wegen Schneefalls mit anderthalbstündiger Verspätung und wurde auf verkürzter Strecke ab Super-G-Start ausgetragen.

Die Resultate:
1. Marco Büchel (Lie) 1:27,99. 2. Michael Walchhofer (Ö) 0,02 zurück. 3. Erik Guay (Ka) 0,20. 4. Kristian Ghedina (It) 0,43. 5. Fritz Strobl (Ö) 0,47. 6. Kjetil Andre Aamodt (No) 0,59. 7. Antoine Dénériaz (Fr) 0,62. 8. Bode Miller (USA) 0,74. 9. Didier Défago (Sz) 0,86. 10. Norbert Holzknecht (Ö) 0,89. 11. Scott McCartney (USA) und Bruno Kernen (Sz) 0,91. 13. Johann Grugger (Ö) 0,97. 14. Hermann Maier (Ö) 1,01. Ferner: 19. Daron Rahlves (USA) 1,30. 20. Ambrosi Hoffmann (Sz) 1,49. 21. Silvan Zurbriggen (Sz) 1,54. 28. Konrad Hari (Sz) 1,90. 32. Didier Cuche (Sz) 2,07. 34. Jürg Grünenfelder (Sz) 2,11.

(rr/Si)

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