Erstes Training nach dem schweren Sturz
Simon Ammann absolvierte in St. Moritz 12 Sprünge
publiziert: Donnerstag, 24. Jan 2002 / 17:42 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 24. Jan 2002 / 18:44 Uhr

St. Moritz - Genau 14 Tage nach seinem schweren Trainingssturz in Willingen (De) ging Simon Ammann in St. Moritz zum ersten Mal wieder über eine Schanze. Im Engadin absolvierte die Schweizer Olympiahoffnung aus dem Toggenburg 12 Sprünge, von denen einige schon wieder ganz gut waren.

Simon Ammann hat erstmals nach seinem schweren Trainingssturz wieder trainiert.
Simon Ammann hat erstmals nach seinem schweren Trainingssturz wieder trainiert.
Bei leichtem Schneefall absolvierte das Schweizer Springer- Olympiateam mit Ammann, Sylvain Freiholz, Andreas Küttel und Marco Steinauer am Morgen und am Nachmittag je eine Sprungtrainingseinheit.

«Bei den ersten zwei, drei Sprüngen gab 'Simi' schon wieder Vollgas, und es sah technisch ganz gut aus», zeigte sich der Schweizer Nationaltrainer Berni Schödler schon wieder etwas zuversichtlicher.

Der 20-jährige Ammann, Gesamt- Sechster der Vierschanzentournee, im Weltcup nach der gestrigen Konkurrenz in Hakuba (Jap) aber auf den 9. Rang zurückgefallen, war am 11. Januar im ersten Trainingsdurchgang in Willingen (De) schwer gestürzt. Bei diesem Unfall zog er sich eine Hirnerschütterung, ein Schleudertrauma und eine Prellung des Schlüsselbeins zu.

Muskuläre Defizite

Am ersten von zwei Trainingstagen in St. Moritz zeigte sich bei Ammann, dass er nach der Sprungpause muskulär noch etwas Defizite aufweist. «Aber sonst ist er ganz gut drauf. Und ausser einer Schramme auf der Nase sieht man keine Folgen seines Sturzes mehr», sagte Schödler, der auch von Andreas Küttel, der in Zakopane pausiert hatte, einen guten Eindruck erhielt. Auch der Waadtländer Sylvain Freiholz habe seine Fehlerquote weiter eliminieren können. Einzig etwas Probleme gibt noch Marco Steinauer auf. «Wir müssen ihn motivieren und weiterbringen. Dazu haben wir beim Absprung und in der ersten Flugphase kleine technische Änderungen vorgenommen, die ihm mehr Sicherheit verleihen sollen», sagte Schödler.

Die Schweizer Springer trainieren noch am Freitag in St. Moritz. Dabei werden von den Leuten des Schnee- und Lawinenforschungsinstituts Davos noch einige Geschwindigkeitsmessungen im Anlauf gemacht, nachdem bei allen Skis die Beläge noch einmal neu geschliffen wurden. Die Schweizer hatten im Weltcup oft eine deutlich tiefere Anfahrtsgeschwindigkeit als die Konkurrenz.

Danach fahren sie noch in die Anzugsfabrik in der Nähe von Aschaffenburg (De) und lassen sich die Olympia- Sprunganzüge anpassen. Darauf folgen drei Tage Training auf der grossen Schanze in Engelberg. Nach zwei Tagen Heimurlaub steht dann am 2. Februar die Abreise nach Salt Lake City auf dem Programm.

(sk/sda)

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    Schade! Ich wünsche Simon Ammann für die weiteren Wettbewerbe mehr Glück und ... Sa, 21.02.15 18:26
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