Sind teure Leuchten und Lampen besser als die günstigen?
publiziert: Montag, 20. Apr 2015 / 12:43 Uhr / aktualisiert: Montag, 20. Apr 2015 / 15:16 Uhr

Ohne Beleuchtung sähe es ziemlich finster im Alltag aus. Weil es nicht nur darauf ankommt, für Helligkeit zu sorgen, sondern auch für eine schöne und ansprechende Beleuchtung, ist das Angebot entsprechend gross.

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Es reicht natürlich nicht, einfach nur eine Lampe einzuschalten. Die Raumbeleuchtung trägt wesentlich dazu bei, ob man sich wohlfühlt oder nicht, denn Licht hat Kontrast, eine Lichtfarbe und Wärme. Licht kann den ganzen Raum ausleuchten oder nur an einer bestimmten Stelle. Es ist deshalb wichtig, bereits bei der Planung eines Hauses über die spätere Beleuchtung nachzudenken und an den entscheidenden Stellen für Anschlüsse zu sorgen. Doch damit nicht genug, denn die Entscheidung über die passende Beleuchtung ist nicht weniger schwierig.

Licht früher und heute

Lange Zeit wurden Glühbirnen in die Lampenfassung gedreht und schon wurde es hell. Dafür sorgte der Metallfaden in der Glasbirne, der durch erhitzen zum Leuchten gebracht wurde. 2008 wurde seitens der Europäischen Union beschlossen, diesen Glühbirnen ein Ende zu setzen. Seit 2009 ist in der Schweiz der Verkauf von Glühlampen unter der Energieeffizienzklasse E verboten. Damit soll der hohe Stromverbrauch, den die Konsumenten mit ihren Lampen produzieren, gesenkt werden.

Wer heute eine neue «Glühbirne» kaufen möchte, findet in Baumärkten oder Fachgeschäften nur noch LEDs oder Sparlampen vor. An beide können sich viele Verbraucher nicht so recht gewöhnen, nicht nur wegen des Aussehens. Für manchen Kunden ist die Suche nach der richtigen Beleuchtung deshalb schwierig, weil es jetzt andere Begriffe gibt. Wo früher 15 Watt, 40, 60 oder 100 Watt auf der Packung stand, wusste jeder, wie stark die Glühbirne den Raum erhellen wird. Jetzt stehen neue Begriffe, wie «Lumen» oder «Kelvin» auf dem Karton und kaum jemand weiss auf Anhieb, wie hell es anschliessend wird.

Die neuen Werte für die Beleuchtung

Glühbirnen - auch Glühlampen genannt - wurden in Deutschland zunächst von den Herstellern AEG oder Osram verkauft. Später kamen auch Hersteller dazu, die die Glühbirnen als Billigvariante verkauften. Das ist auch bei den heute erhältlichen modernen Leuchtmitteln nicht anders. Hier sollten Verbraucher sich aber genau informieren, bevor sie zu dem einen günstigen oder dem anderen teuren Produkt greifen.

Die ersten Sparlampen leuchteten über die Gasentladung, das dauerte beim Einschalten und die Glühbirne leuchtete erst einmal nur schwach. Ausserdem vertragen solche Leuchtmittel kein häufiges aus- und einschalten, sodass sie nur eine kurze Lebensdauer - bei einem hohen Anschaffungspreis - haben. Wie Stiftung Warentest herausgefunden hat, sind hier die billigen Varianten noch schlechter. Die modernen Varianten haben zwar immer noch Bauteile, die nur über den Sondermüll entsorgt werden dürfen, können aber vor allem eine bessere Lichtausbeute präsentieren. Sie leuchten schneller voll auf und verbrauchen nur ¼ einer herkömmlichen Glühbirne. Nur bei der Lichtfarbe kommen die modernen Leuchtmittel nicht mit der alten Glühbirne mit.

Der Vergleich der Kosten für die moderne Beleuchtung

Lampen, Leuchten und Beleuchtungsmittel können in Fachgeschäften vor Ort, in Baumärkten, in Supermärkten und in zahlreichen Onlineshops gekauft werden. Dem Verbraucher stellt sich häufig die Frage, ob er lieber ein hochpreisiges Markenprodukt kaufen, oder eine der günstigen Angebote auswählen soll. Auch Discounter bieten Lampen und Beleuchtungsmittel an, oft sogar zu einem unschlagbar günstigen Preis für ein Mehrpack.

Zwar sind die ursprünglichen Energiesparlampen mit ihrem Preis von ca. 15 CHF pro «Birne» im Preis gesunken, aber auch für die heute erhältlichen LEDs müssen immer noch rund 10 CHF pro Stück bezahlt werden. Bedenkt man aber die günstigeren Stromkosten, kann selbst ein Leuchtmittel mit einem Stückpreis von 10 bis 15 CHF nach einem Jahr wieder eingespielt sein. Wenn Kunden auf der Suche nach neuen Leuchtmitteln einen Vergleich der Kosten anstellen, finden sie rasch heraus, dass eine Glühbirne mit 60 Watt bei einer Brenndauer von rund 5,5 Stunden am Tag im Jahr 29.79 CHF kostet. Im Vergleich dazu kostet eine Energiesparlampe nur rund 5.50 CHF und eine LED-Lampe nur 3.99 CHF jeweils für den gleichen Zeitraum.

Das Kosten-/Nutzenverhältnis von günstigen Anbietern und Markenherstellern

Für den Verbraucher bedeutet die Wahl der richtigen Leuchtmittel, mehr oder weniger Geld zu sparen. Aber er kann auch noch weiter sparen, nämlich durch die Wahl des Leuchtmittelherstellers bzw. der Einkaufsquelle. Wer bei Ikea ein LED E27 Leuchtmittel kauft, gibt dafür wesentlich weniger aus, als wenn ein Leuchtmittel der gleichen Stärke als Markenprodukt gekauft würde. Selbst ein und dasselbe Markenprodukt kann zu unterschiedlichen Preisen gekauft werden, wie am Beispiel der Osram LED Star Classic A60 Energiesparlampe E27 festzustellen ist. Hier lohnt sich der Preisvergleich, so spart man z.B. bei www.leuchtenhaus.ch fast 10.- CHF gegenüber den teureren Anbietern.

 

(li/pd)

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