Singapur meldet neuen Sars-Verdachtsfall
publiziert: Montag, 8. Sep 2003 / 19:35 Uhr / aktualisiert: Montag, 8. Sep 2003 / 21:06 Uhr

Singapur - Wenige Stunden nach der Warnung der WHO vor einer möglichen erneuten Ausbreitung des Sars-Virus haben die Behörden in Singapur einen neuen mutmasslichen Krankheitsfall gemeldet.

Neuer mutmasslicher SARS-Fall in Singapur.
Neuer mutmasslicher SARS-Fall in Singapur.
Ein Mann stehe im Verdacht, mit der gefährlichen Lungenkrankheit infiziert zu sein, teilte das Gesundheitsministerium des Stadtstaats mit. Der Patient sei in einer ersten Untersuchung positiv auf Sars getestet worden, weitere Untersuchungen sollten Klarheit bringen.

Singapur war am 31. Mai für Sars-frei erklärt worden. Seither herrscht jedoch noch erhöhte Wachsamkeit. Im Stadtstaat waren mehr als 30 Personen an der Lungenkrankheit gestorben, seit die ersten Sars-Fälle im November 2002 registriert worden waren.

Wenige Stunden vor Bekanntwerden des neuen Verdachtsfalls hatte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Lee Jong Wook, bei einer Tagung in Manila gewarnt, trotz einer weitegehenden Eindämmung des Virus könne Sars zurückkehren. Experten befürchten, dass die Krankheit im Winter wieder einen jahreszeitlichen Höhepunkt erreichen könnte.

Ein Mittel gegen Sars ist nicht in Sicht. Nach wie vor sei zu wenig über die Krankheit bekannt. Wir wissen nicht wirklich etwas über dieses Virus. Wir wissen, dass es einen Namen hat, aber wir sind uns nicht sicher, wo es herkommt. Wir wissen nicht, wie es sich verbreitet, sagte WHO-Mitarbeiter Peter Cordingley.

Seit dem ersten Auftreten der Lungenkrankheit im vergangenen November in Südchina sind mehr als 900 Menschen an der Infektion gestorben, die meisten von ihnen in Asien. Mehr als 8000 Menschen in mehr als 30 Ländern weltweit hatten sich angesteckt. Die anfangs rasante Ausbreitung des Virus konnte unter Kontrolle gebracht werden.

(bert/sda)

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