Reiche Golfstaaten machen auf geizig
Skandalös niedrige Hilfsbereitschaft für den Jemen
publiziert: Mittwoch, 18. Mai 2016 / 08:18 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 18. Mai 2016 / 09:06 Uhr
Die Schwächsten leiden: Insgesamt seien rund 13 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen.
Die Schwächsten leiden: Insgesamt seien rund 13 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen.

New York - Die humanitäre Hilfe für den vom Bürgerkrieg zerrütteten Jemen ist nach Angaben der Vereinten Nationen dramatisch unterfinanziert. Nur rund 16 Prozent der benötigten 1,8 Milliarden Dollar gingen demnach bislang ein.

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«In den vergangenen Monaten hat sich die Zahl der Spender für die humanitäre Hilfe für die Menschen im Jemen schockierend verringert», sagte John Ging, Manager der UNO-Nothilfebehörde, am Dienstag in New York. Geld überwiesen hätten unter anderem die USA, Grossbritannien, die EU und Japan.

Im vergangenen Jahr hatte allein Saudi-Arabien rund 250 Millionen Dollar für die Jemen-Hilfe zur Verfügung gestellt. Dieses Jahr gab es laut Ging keine Zusagen aus dem Königreich, das selbst zur Kriegspartei geworden ist. Auch aus den anderen reichen Golfstaaten lägen keine Zusagen vor. Der Kreis der potenziellen Spender sei enger geworden, beklagte Ging.

Rund 7,6 Millionen Menschen in dem seit 2014 vom Bürgerkrieg gebeutelten Jemen brauchen derzeit nach UNO-Angaben dringend humanitäre Hilfe. Insgesamt seien rund 13 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen.

(cam/sda)

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Was...
war doch in Europa und im Nahen Osten los, als in Gaza-Streifen so ein Krieg tobte und auch viele Tote zu beklagen waren.
Wo sind die "Demonstranten" jetzt die damals "Mörder Natanjahu" geschriehen haben? Warum gehen sie nicht auf die Strasse und demonstrieren gegen KSA und deren Sunniten-Allianz?
Oder sind jenen "Demonstranten", die da regelmässig schreien, die Toten in Gaza genauso egal wie die Toten im Jemen. Entscheidend ist wohl, wofür diese Personen das instrumentalisieren können...
.
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