Skandinavische SAS muss den Gürtel enger schnallenStockholm - Die skandinavische Fluggesellschaft SAS hat im vergangenen Jahr erneut hohe Verluste eingeflogen und kündigt neue Sparmassnahmen an. Der Nettoverlust 2009 betrug 2,9 Mrd. Kronen (418 Mio. Franken). Im Vorjahr lag dieser allerdings noch bei 6,4 Mrd. Kronen.
(fkl/sda)

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Die SAS hofft auf Kapitalspritzen der Haupteigner.
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Im vierten Quartal ist die skandinavische Fluggesellschaft überraschend tief in die roten Zahlen gerutscht, wie sie mitteilte. Vor Steuern wies SAS einen Verlust von 1,52 Mrd. schwedischen Kronen aus. Analysten hatten dagegen im Schnitt nur mit einem Fehlbetrag von rund 506 Mio. Kronen gerechnet.
Den Umsatz bezifferte die Gesellschaft auf 10,3 Mrd. Kronen, was im Rahmen der Erwartungen lag. SAS kündigte an, weitere zwei Milliarden Kronen einsparen zu wollen. Im Januar musste die Gesellschaft ein Minus von 5,1 Prozent zum Vorjahr beim Passagieraufkommen hinnehmen. Es gebe aber Hinweise auf eine etwas stabilere Nachfrage in der Zukunft, teilte SAS mit. Zusätzliche Rationalisierungsmassnahmen SAS will durch zusätzliche Rationalisierungsmassnahmen zwei Milliarden Kronen zu den bereits vorher angepeilten 5,3 Milliarden Kronen einsparen. Durch Kapitalspritzen der drei als Haupteigner beteiligten Regierungen in Dänemark, Norwegen sowie Schweden sollen zudem mehr als fünf Milliarden Kronen in die Kassen kommen. SAS-Konzernchef Mats Jansson nannte 2009 das «härteste Jahr überhaupt für die gesamte Luftfahrt».
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