Skeletonfahrer Mächler und Stähli in Form
publiziert: Freitag, 19. Jan 2007 / 17:22 Uhr

Die Skeleton-Olympiasiegerin Maya Pedersen hat in Igls bei Innsbruck das letzte Weltcup-Rennen vor der WM in einer Woche in St. Moritz nur im 8. Rang beendet. Bei den Männern war bloss Alexander Tretjakow schneller als die beiden Schweizer Daniel Mächler und Gregor Stähli.

Der Russe Tretjakow gewann nach zwei Durchgängen 0,13 Sekunden vor dem in Jona SG wohnenden Mächler. Mächler schaffte im Rahmen des Weltcups erstmals den Sprung aufs Podest. Der drittplatzierte Aargauer Stähli büsste 0,25 Sekunden auf den Russen ein.

Der 32-jährige Mächler lag schon nach halbem Pensum im 2. Rang. Den zweiten Durchgang bewältigte der ehemalige Bobanschieber zwar 0,08 Hundertstel schneller als Tretjakow, ganz an die Spitze des Klassements reichte es dem Ingenieur aber nicht mehr.

Der bald 39-jährige Stähli musste mit der ungünstigen Nummer 20 zum ersten Durchgang antreten und fand sich nach halbem Pensum im 6. Rang wieder. Die Reprise auf der 1217 m langen Bahn durchmass der zweifache Olympiadritte am schnellsten.

Missglückte WM-Hauptprobe für Pedersen

Die Schweizer Skeleton-Olympiasiegerin Maya Pedersen hat in Igls bei Innsbruck das letzte Weltcup-Rennen vor der Weltmeisterschaft nur im 8. Rang beendet. Der erste Platz ging an die Deutsche Anja Huber.

Huber (23) stiess im zweiten Durchgang von der 9. Position an die Spitze vor. Pedersen (34) fiel in der Reprise vom 4. in den 8. Rang zurück. Die Schweizerin büsste im Regen eine knappe halbe Sekunde auf die Siegerin ein.

Schwierige Bedingungen

Im ersten Durchgang befand sich Pedersen auf sehr gutem Weg zur Bestzeit, ehe ihr die Ausfahrt aus der 10. Kurve missriet und sie hernach fast gestürzt wäre. Im zweiten Durchgang kam sie nicht auf Tempo. «Bei solchen Bedingungen muss man schwer sein, um die matschige oberste Eisschicht durchbrechen zu können», sagte Leichtgewicht Pedersen (53 kg).

Von irregulären Bedingungen mochte Pedersen nicht sprechen. Aber es fiel auf, dass die weltbesten Fahrerinnen, die sich nach halbem Pensum an der Spitze des Klassements etabliert hatten, in der Reprise teilweise sehr viel Zeit verloren.

Hauptziel WM

Pedersens grosses Ziel in diesem Jahr ist die WM in einer Woche in St. Moritz. Die missglückte Hauptprobe beunruhige sie überhaupt nicht, erklärte. Am Mittwoch hatte sie noch Fieber.

Nicht in den zweiten Durchgang der besten 20 Fahrerinnen schafften es Tania Morel (21.) und Jessica Kilian (28.).

(smw/Si)

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