Skepsis gegenüber Verkaufsverbot für Alkohol
publiziert: Donnerstag, 26. Jul 2007 / 13:24 Uhr / aktualisiert: Samstag, 28. Jul 2007 / 12:05 Uhr

Bern - Der Vorschlag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) für ein Alkoholverkaufsverbot nach 21 Uhr stösst auf Kritik und Skepsis. Die Grosshändler lehnen eine solche Massnahme ab. Sie befürchten einen Angriff auf die Handels- und Gewerbefreiheit.

Die Grosshändler halten den Vorschlag für unsinnig.
Die Grosshändler halten den Vorschlag für unsinnig.
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Ein Nachtverkaufsverbot habe keine Wirkung auf den Alkoholkonsum von Jugendlichen, schrieb die Vereinigung der Schweizer Import- und Grosshändler (VSIG).

Wer Alkohol kaufen wolle, würde dies einfach vor 21 Uhr tun. Ausserdem wäre die ganze Bevölkerung vom Verbot betroffen. Die VSIG fordert stattdessen, dass die geltenden Altersbeschränkungen durchgesetzt werden sollen.

Das BAG will ein Verbot des Verkaufs von Alkohol in Tankstellen, Bahnhöfen und Take-Aways zwischen 21 und 7 Uhr anregen, wie am Mittwoch bekannt geworden war. Damit sollen «spontane Besäufnisse» von Jugendlichen verhindert werden.

Am Mittwoch hatte bereits die Vereinigung Schweizer Weinhandel die Pläne kritisiert. Die Wirksamkeit eines Verbotes stellte auch der Detailhändler Alimenta, Betreiber der Aperto-Läden, in Frage.

(bert/sda)

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