Ski alpin: Statistik zum Weltcup 2003/04
publiziert: Sonntag, 14. Mrz 2004 / 15:56 Uhr

Nadia Styger (Sieg im Super-G) und Sylviane Berthod (2. in der Abfahrt) sorgten beim Finale in Sestriere wenigstens für einen erfreulichen Abschluss. Denn insgesamt muss Swiss-Ski die Saison 2003/04 als eine der schlechtesten überhaupt werten.

Nadia Styger wurde Erste im Super-G.
Nadia Styger wurde Erste im Super-G.
Nur 2 der 75 Prüfungen des Weltcup-Winters gingen mit Schweizer Siegen zu Ende. Neben Styger vermochte einzig noch Didier Cuche (in der Abfahrt von Garmisch) zu gewinnen. Das ist eine schon fast historisch schwache Ausbeute, die erst einmal unterboten worden war: 1966/67 in der allerersten Weltcup-Saison. Damals gab es überhaupt keinen Schweizer Sieg.

In der letzten Saison hatten die Schweizer insgesamt sieben Mal gewonnen, die Jahre zuvor 10 (2001/02) und 11 (2000/01) Mal. Auch bezüglich der Anzahl Podestplätze gab es einen argen Rückschlag. Nur 7 Mal standen Fahrer von Swiss-Ski auf dem Podest, im Vorjahr waren es noch 18 Podiumsplätze gewesen.

Und nach Punkten schnitten die Schweizer so schlecht ab wie seit Jahren nicht mehr: Erstmals seit Einführung der 100-Punkte-Regel in der Saison 1991/92 sammelten sie weniger als 5000 Punkte. 4844 Zähler reichten in der Nationenwertung hinter Österreich, Italien und den USA nur noch zu Platz 4. Der bisherige Tiefpunkt war der Winter 1999/2000. Damals gab es 5414 Punkte. Letztes Jahr totalisierten die Schweizer 5589 Zähler. Knapp 1000 Punkte waren indes auf das Konto der inzwischen zurückgetretenen Michael von Grünigen und Corinne Rey-Bellet gegangen.

Die Österreicher konnten gegenüber der Vorsaison zulegen. Sie kamen auf 17 027 Punkte (Vorjahr 14 373) und insgesamt gewannen ihre Fahrer 24 Mal. Die erfolgreichsten Siegfahrer kamen indes nicht aus Österreich: Die Schwedin Anja Pärson triumphierte nicht weniger als 11 Mal, bei den Männern waren Bode Miller und Kalle Palander je sechs Mal erfolgreich.

Die Weltcupsieger:

Männer. Gesamtwertung: 1. Hermann Maier (Ö) 2. Stephan Eberharter (Ö) 3. Benjamin Raich (Ö)

Abfahrt: 1. Stephan Eberharter (Ö) Super-G: 1. Hermann Maier (Ö) Riesenslalom: 1. Bode Miller (USA) Slalom: 1. Rainer Schönfelder (Ö)

Frauen. Gesamtwertung: 1. Anja Pärson (Sd) 2. Renate Götschl (Ö) 3. Maria Riesch (De)

Abfahrt: 1. Renate Götschl (Ö) Super-G: 1. Renate Götschl (Ö) Riesenslalom: 1. Anja Pärson (Sd) Slalom: 1. Anja Pärson (Sd)

Die ersten 3 der einzelnen Rennen:

Männer:

Abfahrt (12):

Lake Louise: 1. Walchhofer 2. Guay 3. Dénériaz Beaver Crk 1: 1. Rahlves 2. Eberharter / Solbakken Beaver Crk 2: 1. Maier 2. Knauss 3. Schifferer Val Gardena: 1. Dénériaz 2. Walchhofer 3. Knauss Chamonix: 1. Eberharter 2. Kjus 3. Walchhofer Kitzbühel 1: 1. Kjus 2. Eberharter 3. Rahlves Kitzbühel 2: 1. Eberharter 2. Rahlves 3. HOFFMANN Garmisch 1: 1. CUCHE 2. Rahlves 3. Eberharter Garmisch 2: 1. Eberharter 2. Strobl Fritz 3. Fattori St. Anton: 1. Maier 2. Eberharter 3. Grugger Kvitfjell: 1. Eberharter 2. Strobl Fritz 3. Dénériaz Sestriere: 1. Rahlves 2. Strobl Fritz 3. Eberharter

Super-G (7):

Lake Louise: 1. Maier 2. Walchhofer 3. Eberharter Beaver Creek: 1. Solbakken 2. Maier 3. Knauss Val Gardena: 1. Kjus 2. Eberharter 3. Maier Kitzbühel: 1. Rahlves 2. Maier 3. Walchhofer Garmisch: 1. Maier 2. Dalcin 3. GRÜNENFELDER T. Kvitfjell: 1. Rahlves 2. Solbakken 3. Maier Sestriere: 1. Maier 2. Eberharter 3. Gruber

Riesenslalom (7):

Sölden: 1. Miller 2. Covili 3. Chenal Park City: 1. Miller 2. Schifferer 3. Knauss Alta Badia 1: 1. Palander 2. Simoncelli 3. Covili Alta Badia 2: 1. Simoncelli 2. Palander 3. Miller Flachau: 1. Raich 2. Blardone 3. Solbakken Adelboden: 1. Palander 2. Blardone 3. Gruber/Schilchegger Kranjska Gora: 1. Miller 2. Schieppati 3. Ploner/Nyberg

Slalom (11):

Park City: 1. Palander 2. Schönfelder 3. Pranger Madonna: 1. Kostelic 2. Rocca 3. Pranger Flachau: 1. Palander 2. Pranger 3. Rocca Chamonix: 1. Rocca 2. Bourgeat 3. Miller Wengen: 1. Raich 2. Schönfelder 3. Kostelic Kitzbühel: 1. Palander 2. Grandi 3. Schönfelder Schladming: 1. Raich 2. Mölgg 3. Palander Adelboden: 1. Schönfelder 2. Miller 3. Raich St. Anton: 1. Miller 2. Palander 3. Matt Kranjska Gora: 1. Karlsen 2. Stiansen 3. Matt Sestriere: 1. Palander 2. Schönfelder 3. Pranger

Kombination (2):

Chamonix: 1. Miller 2. Raich 3. Kjus Kitzbühel: 1. Miller 2. Raich 3. Kjus

Frauen:

Abfahrt (9):

Lake Louise 1: 1. Montillet 2. Gerg 3. Clark Lake Louise 2: 1. Montillet 2. Dorfmeister 3. Götschl St. Moritz: 1. Götschl 2. Gerg 3. Riesch Veysonnaz: 1. Götschl 2. Dorfmeister / Gerg Cortina 1: 1. Gerg 2. Götschl 3. Montillet Cortina 2: 1. Montillet 2. Götschl 3. Kildow Haus 1: 1. Riesch 2. Kostner 3. Götschl Haus 2: 1. Kostner 2. Götschl 3. AUFDENBLATTEN Sestriere: 1. Götschl 2. BERTHOD 3. Kostner

Super-G (8):

Lake Louise: 1. Götschl 2. Dorfmeister 3. Gerg Megève: 1. Meissnitzer 2. Götschl 3. Dorfmeister Veysonnaz: 1. Gerg 2. Dorfmeister 3. Berger Cortina 1: 1. Simard 2. Riesch 3. Gerg Cortina 2: 1. Götschl 2. Ertl 3. Gerg Haus: 1. Riesch + Montillet 3. Dorfmeister Are: 1. Götschl 2. Montillet 3. Obermoser Sestriere: 1. STYGER 2. Riesch 3. Dorfmeister

Riesenslalom (8):

Sölden: 1. Ertl 2. Pärson 3. Rienda Contreras Park City: 1. Pärson 2. Hosp 3. Karbon Alta Badia: 1. Karbon 2. Hosp 3. Görgl Lienz: 1. Hosp 2. Götschl 3. Clark Maribor: 1. Pärson 2. Dorfmeister 3. Rienda Contreras Zwiesel: 1. Pärson 2. Maze 3. Götschl Are: 1. Pärson 2. Rienda Cont. 3. Görgl Sestriere: 1. Pärson 2. Karbon 3. Meissnitzer

Slalom (10):

Park City: 1. Pärson 2. NEF 3. Schild Madonna 1: 1. Pärson 2. Péquegnot 3. Hosp Madonna 2: 1. Hosp 2. Pärson 3. Schild Lienz: 1. Pärson 2. Hosp 3. Bergmann Megève: 1. Pärson 2. Schild 3. Ertl / Bergmann Maribor: 1. Pärson 2. Schild 3. Hosp Zwiesel: 1. Pärson 2. Bergmann 3. Zuzulova Levi 1: 1. Poutiainen 2. Görgl 3. Riesch Levi 2: 1. Riesch 2. Görgl 3. Ertl Sestriere: 1. Schild 2. Schleper 3. Poutiainen

Die meisten Saisonsiege:

Männer: Frauen:

6 Siege: Bode Miller (USA) 11 Siege: Anja Pärson (Sd) Kalle Palander (Fi) 6 Siege: Renate Götschl (Ö) 5 Siege Hermann Maier (Ö) 4 Siege: Carole Montillet (Fr) 4 Siege: Stephan Eberharter (Ö) 3 Siege: Maria Riesch (De) Daron Rahlves (USA) 2 Siege: Hilde Gerg (De) 3 Siege: Benjamin Raich (Ö) Nicole Hosp (Ö) 2 Siege: Lasse Kjus (No) 1 Sieg: 8 Fahrerinnen, 1 Sieg: 9 Fahrer, darunter darunter DIDIER CUCHE (Sz) NADIA STYGER (Sz)

Die Weltcupsiege nach Nationen (74 Prüfungen / 75 Gewinner):

1. Österreich 24 Siege (Männer 14 / Frauen 10) Maier 5, Eberharter 4, Raich 3, Schönfelder 1, Walchhofer 1; Götschl 6, Hosp 2, Meissnitzer 1, Schild 1.
2. Schweden 11 (-/11) Pärson 11.
3. USA 10 (10/-) Miller 6, Rahlves 4.
4. Finnland 7 (6/1) Palander 6; Poutiainen 1.
5. Deutschland 6 (-/6) Riesch 3, Gerg 2, Ertl 1.
6. Frankreich 5 (1/4) Dénériaz 1; Montillet 4.
7. Italien 4 (2/2) Rocca 1, Simoncelli 1; Karbon 1, Kostner 1.
Norwegen 4 (4/-) Kjus 2, Karlsen 1, Solbakken 1.
9. SCHWEIZ 2 (1/1) Cuche 1; Styger 1.
10. Kanada 1 (-/1) Simard 1.
Kroatien 1 (1/-) Ivica Kostelic 1.

Die Weltcupsiege nach Ski-Marken:

1. Atomic 27 Siege (Männer 26 / Frauen 1) Palander 6, Maier 5, Eberharter 4, Rahlves 4, Raich 3, Cuche 1, Dénériaz 1, Solbakken 1, Walchhofer 1; Schild 1.
2. Salomon 21 (2/19) Ivica Kostelic 1, Simoncelli 1; Pärson 11, Götschl 6, Karbon 1, Styger 1.
3. Rossignol 13 (6/7) Miller 6; Montillet 4, Ertl 1, Poutiainen 1, Simard 1.
4. Völkl 5 (-/5) Gerg 2, Hosp 2, Meissnitzer 1.
5. Fischer 3 (2/1) Karlsen 1, Schönfelder 1; Kostner 1.
Head 3 (-/3) Riesch 3.
7. Dynastar 2 (2/-) Kjus 2.
8. Nordica 1 (1/-) Rocca 1.

(rr/Si)

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