Ski alpin/WM03: Dumermuth Trainingsschnellste vor Styger
publiziert: Mittwoch, 5. Feb 2003 / 16:39 Uhr

(Si) Damit rechnete Cheftrainer Angelo Maina nicht: Monika Dumermuth und Nadia Styger fuhren im zweiten Abfahrtstraining auf die Ränge 1 und 2, womit die Selektion für das Rennen vom Sonntag zum angenehmen Problem wird. Was machen? Maina überlegt.

Monika Dumermuth (SUI) freut sich im Ziel.
Monika Dumermuth (SUI) freut sich im Ziel.
Corinne Rey-Bellet, Sylviane Berthod und Catherine Borghi wurden vor Beginn des ersten Trainings als Fixstarterinnen benannt. Das Trio mit Dumermuth, Styger und Corinne Imlig sollte sich im Abschlusstraining um den vierten und letzten Platz streiten. Doch jetzt gilt wieder einmal, was es an Weltmeisterschaften schon so oft gab: Fix ist nix.

Schon am Vortag hatten Dumermuth und Styger mit den Rängen 2 und 6 überrascht, nun legten sie gar noch einen drauf. Bei Schneefall und schlechter Sicht legten beide auf einer verkürzten Strecke (ab Super-G-Start) mit den Startnummern 32 und 34 eine Fahrt hin, die das Selektions-Gerüst wohl zum Kippen bringen wird. Denn das gesetzte Trio mit Rey-Bellet, Borghi und Berthod erreichte lediglich die Ränge 17, 23 und 26, noch hinter Corinne Imlig (13.). "Es ist eigentlich unglaublich. Wenn sich Tamara Müller nicht verletzt hätte, wären die beiden gar nicht hier. Aber Dumermuth und Styger haben mir wirklich einen guten Eindruck gemacht. Jetzt brauche ich zuerst einmal Bedenkzeit", erklärte Maina hinterher, "ich habe eine Regel aufgestellt, die im Prinzip gilt." Aber, das weiss auch Maina, an einer WM sollten jene vier starten, welche die besten Aussichten auf eine gute Klassierung haben.

Irgendwie schien es Monika Dumermuth und Nadia Styger, die beide noch nie unter den ersten 10 eines Weltcuprennens klassiert waren und in dieser Saison nicht über die Ränge 21 und 19 hinausgekommen sind, fast peinlich zu sein, dass sie mit ihren Leistungen die Diskussion um die Startplätze neu entfachten. "Mir liegt diese Strecke, und es wäre für mich nach diesen zwei guten Trainings brutal, wenn ich es nicht packen würde. Doch ich gehe davon aus, dass der Modus nicht geändert wird", erklärte Monika Dumermuth, die knapp 26-jährige Bernerin aus Unterlangenegg, "ich war bis vor der WM zu schlecht, als dass ich Ansprüche anmelden könnte." Und ähnlich tönte die Zweite, die Schwyzerin Nadia Styger (24): "Die Richtlinien waren vorgegeben. Ich hätte vor der WM mehr Gas geben sollen. Nun hoffe ich einfach, dass es am Freitag ein drittes Training geben wird."

Sylviane Berthod würde wenig Verständnis aufbringen, wenn sie ihren Gesetzten-Status verlieren würde: "Ich habe heute einen neuen Ski getestet. Das hätte ich sicher nicht gemacht, wenn es für mich um die Qualifikation gegangen wäre. Meine schnellen Ski bleiben vorderhand noch im Keller." Auch Catherine Borghi kann sich mit dem Gedanken, dass sie am Freitag nun doch noch um ihren Startplatz kämpfen müsste, nicht anfreunden: "Das wäre eigentlich eine Frechheit."

Corinne Rey-Bellet, die einzige Schweizerin, die in diesem Winter schon zweimal in den Top 10 klassiert war, dürfte sich wohl als Einzige ihres Startplatzes sicher sein. Sie legte im ersten Abschnitt Bestzeit vor, wäre dann aber beinahe gestürzt. "Dabei verdrehte es mir das Knie. Aber ich glaube, es ist nicht so schlimm", meinte sie.

(Werner Eisenring/sda)

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