Ski alpin/WM03: Rätselraten um den WM-Riesenslalom
publiziert: Mittwoch, 12. Feb 2003 / 18:16 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 12. Feb 2003 / 20:35 Uhr

(Si) Dieter Bartsch, seit fast 30 Jahren im Rennsport in verschiedensten Funktionen tätig, hat nur Vermutungen, aber keine Erklärungen über den eigenartigen Verlauf des Rennens.

Dieter Bartsch.
Dieter Bartsch.
Was sagen Sie zum komischen Verlauf des Rennens?

Bartsch: Es ist schwer zu verstehen, wenn Weltklasseathleten innerhalb von 15 bis 20 Toren gleich sekundenweise Zeit verlieren. Für sie war es eine total neue Situation, sowohl von der Schneeart als auch von der Kurssetzung her. Viele glaubten, gut gefahren zu sein, und sie konnten nicht verstehen, dass Leute von ungefähr gleichem Niveau plötzlich zwei, drei Sekunden auseinander lagen.

Muss man allenfalls auch den Modus überdenken, wenn Fahrer vom 23. Platz aufs Podest fahren können und andere, die sonst im Weltcup regelmässig schneller sind, keine Chancen mehr haben?

Nein, überhaupt nicht. Wenn bei einem wie Eric Schlopy, der das Timing hundertprozentig erwischt hat, alles aufgeht, sind solche Traumläufe mit Zeiten möglich, an denen sich alle andern die Zähne ausbeissen.

Dass der Nächstbeste lediglich eine Sekunde an ihn herankommt und Superstars wie Eberharter und Aamodt bis zu drei Sekunden verlieren, muss es auch noch andere Gründe geben - die Kurssetzung, der Schnee, die Piste?

Es ist die Kombination von all diesen Komponenten. Man kann bei diesem aggressiven Schnee, bei dem man sehr feinfühlig fahren muss, durch eine flüssige Kurssetzung viel wettmachen. So können sich viele Fahrer aus kritischen Situationen retten. Wenns so stark dreht wie im zweiten Lauf, aber das Gelände nicht so wellig ist, könnte man das allenfalls durch die Präparation der Ski beziehungsweise der Kanten austarieren. Aber bei dieser Kombination ´drehender Kurs, aggressiver Schnee und heikle Geländeübergänge´ ist es total schwierig. Ein Fehler, und man kommt nicht mehr in den Rhythmus - und die Zeit vergeht und vergeht.

Aber solche Differenzen bei Weltklasseleuten, das ist ja wie in der Steinzeit.

Das ist auch für mich unglaublich und als Experte schwer zu verstehen.

Sie kennen den Skisport von allen Seiten, als Servicemann, als Trainer, als Rennchef (jetzt bei Head) und haben kaum Erklärungen dafür?

Eine völlig neue Situation, das muss ich zugeben, ein Rätsel. Es ist ein sensationelles Phänomen, dass sowas überhaupt passiert, dass Weltklasseathleten, die sonst durch Hundertstel getrennt sind, Sekunden auseinander liegen. Das wird eine interessante Auswertung mit hoffentlich aufschlussreichen Analysen, damit wir für ähnliche Rennen gewappnet sind.

Sie haben bei Ihrer Firma so genannte "intelligente Ski" mit eingebautem Chip...

Gute Idee. Ich werde die Ski noch darüber befragen...

(Richard Hegglin /sda)

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