Ski nordisch: Endlich Gold für Trainer Kojonkoski
publiziert: Sonntag, 22. Feb 2004 / 13:47 Uhr

Planica - Die Norweger gewinnen Team-Gold an der Skiflug-WM in Planica, Slowenien. Der Erfolg ist eng mit den Namen im Roar Ljökelsöy und Mika Kojonkoski verknüpft.

Roar Ljökelsöy, der im Mai erstmals Vater wird, überzeugte nicht nur am Samstag im Einzelspringen, sondern auch im Teamspringen.

Unter dem Trainer Kojonkoski ist Ljökelsöy im letzten Jahr zum Siegspringer gereift. Jetzt bescherten er und seine Kollegen dem vielleicht besten Coach im Weltcup endlich die ersten Titel - und Norwegen die ersten Skiflug-Medaillen, seit Espen Bredesen vor zehn Jahren Silber gewonnen hatte. Kojonkoski schätzt an seinem Captain Ljökelsöy vor allem dessen Lernfähigkeit und Motivation. "Und last but not least ist er der Talentierteste des ganzen Teams."

Das bewies Ljökelsöy auch im erstmals ausgetragenen Teamwettkampf, der wie erwartet im Zeichen des Zweikampfs Norwegen gegen Finnland stand. Vor dem letzten Sprung lagen die Finnen 3,8 Punkte vor den Norwegern. Dann sprang Ljökelsöy 225 m weit. $

Für Janne Ahonen (217,5 m) eine zu hohe Vorgabe. So lagen die Norweger wie in Willingen vorne -- um 7,7 Punkte. Tommy Ingebrigtsen, Sigurd Pettersen und Björn Einar Romören, der die Jagd nach der besten Weite mit 227 m gewann, feierten sich und ihren Doppelweltmeister für nordländische Verhältnisse überschäumend.

Mika Kojonkoski dürfte sich über Mannschafts-Gold noch mehr gefreut haben als über den Titel im Einzel. Der grösste Anreiz besteht für den Hobby-Politiker nämlich darin, mit möglichst vielen Athleten in der Weltklasse vertreten zu sein. Wie dominant Norweger und Finnen anno 2004 sind, zeigt ein Blick auf das Einzelklassement in aller Deutlichkeit. Beide Equipen brachten alle vier Teilnehmer unter die Top 10!

Schlussklassement: 1. Norwegen (Romören 210,5/227, Pettersen 211,5/216,5, Ingebrigtsen 216,5/208,5, Ljökelsöy 223,5/225) 1711,8. 2. Finnland (Kiuru 215,5/221,5, Lindström 209/215, Hautamäki 217/213,5, Ahonen 211,5/217,5) 1704,1. 3. Österreich (Andreas Widhölzl 205/217, Andreas Goldberger 197/197,5, Loitzl 210,5/202, Morgenstern 214/206) 1620,8. 4. Deutschland (Uhrmann 214/214,5, Martin Schmitt 193/194,5, Späth 222,5/206, Hannawald 204,5/200,5) 1606,4. 5. Japan 1574,5. 6. Slowenien 1503,4. -- 10 klassiert.

Stand nach dem 1. Durchgang: 1. Norwegen 852,9. 2. Finnland 841,6. 3. Deutschland 812,3. 4. Österreich 811,3. 5. Japan 798,1. 6. Slowenien 754,2.

(bsk/Si)

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