Starkes deutsches Team
Ski nordisch: Ronny Ackermann liess die Schweizer auf der Strecke
publiziert: Freitag, 23. Nov 2001 / 16:24 Uhr / aktualisiert: Freitag, 23. Nov 2001 / 17:37 Uhr

Kuopio (Fi) - Zum Weltcup-Auftakt der Nordischen Kombinierer im finnischen Kuopio hat der Deutsche Ronny Ackermann einen Volltreffer gelandet. Davon blieben die drei Schweizer weit entfernt.

Ackermann, der Weltcup-Gesamtzweite des letzten Winters, lag schon nach dem Springen von der Grossschanze knapp in Führung. In der 15-km-Loipe baute er seine Reserve aus und siegte mit 33,3 Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Björn Kircheisen.

Die Schweizer lagen nach den beiden Durchgängen des Springens bereits im Hintertreffen. Ronny Heer war 27. mit 4:40 Minuten Rückstand für den Langlauf. Im Ausdauer-Wettwettkampf rutschte der leicht erkältete Horwer auf Rang 33 zurück. Ähnlich erging es Ivan Rieder, der nach dem Springen an 36. Stelle geführt wurde und danach als 41. im Ziel des Langlaufs eintraf.

Lediglich Andy Hartmann gelang eine leichte Verbesserung um drei Positionen auf den 39. Schlussrang. Für den Bündner resultierte die siebente Laufzeit, die ihm allerdings wenig nützte, weil der Rückstand nach dem Springen zu gross war. Das Schweizer Trio hat also im ersten Anlauf die Olympia-Selektionslimite (eine Klassierung in den ersten 20 oder zwei in den ersten 30) verpasst.

Er habe den Zeiptunkt des Absprunges nicht gut getroffen, erklärte Ronny Heer seine Probleme auf der Schanze. Der grosse Bakken unterhalb des Pujo-Turms stellt die Skispringer wegen des kurzen Radius' und Tisches vor Probleme. Auch Ivan Rieder und Andy Hartmann bekannten, diese Schwierigkeiten nicht in den Griff gekriegt zu haben.

Die Schweizer hatten vor dem Weltcup-Beginn lediglich einmal auf einer Grossschanze trainieren können, wollten dies aber nicht als Nachteil verstanden wissen, weil auch die Athleten anderer Nationen nicht wesentlich öfter auf einer 120-m-Anlage üben konnten. Sie hätten noch Reserven und seien zu einer Steigerung in der Lage, hielten alle drei Schweizer Kombinierer fest. Die Gelegenheit dazu bietet sich ihnen schon morgen Sonntag im Sprint auf der gleichen Schanze und der selben Loipe.

Keine Bedenken, zu früh in Form zu sein, hatte Ronny Ackermann nach dem vierten Weltcup-Erfolg seiner Laufbahn. «Dieser Sieg ist phantastisch», freute sich der 24 Jahre alte Deutsche. Der WM- Dritte im Sprint gewann vor seinem sechs Jahre jüngeren Landsmann Björn Kircheisen, der als Zweiter das mit Abstand beste Weltcup- Ergebnis seiner noch kurzen Laufbahn erzielte.

Nach dem Springen hatte Ackermann mit lediglich einer Sekunde Vorsprung vor Wilhelm Denifl geführt. Mit der lediglich 45. Laufzeit fiel der Österreicher auf den 17. Schlussrang zurück. Den umgekehrten Weg beschritt Kristian Hammer. Der Norweger belegte nach dem Springen Rang 18 und stiess mit der besten Zeit auf der Loipe auf den 3. Platz vor.

Die Deutschen warteten mit sechs Kombinierern unter den besten 22 warteten die Deutschen mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung auf; Nur Jens Deimer (35.) fiel mit der schlechtesten Zeit auf der Loipe aus der Rolle. Das Gesamtergebnis der Deutschen ist umso erstaunlicher, als der im Training in Ruka (Fi) gestürzte Sprint-Weltmeister Marco Baacke nicht zur Verfügung stand.

(Toni Nötzli/sda)

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