Hans Leuenberger
Ski nordisch: Schweizer Bilanz der Vierschanzentournee
publiziert: Dienstag, 6. Jan 2004 / 17:52 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 6. Jan 2004 / 18:09 Uhr

Bischofshofen - Schweizer Spitzenplatzierungen blieben an der 52. Vierschanzentournee aus, Trauerstimmung wäre dennoch fehl am Platz. Ammann und Küttel liessen einen klaren Aufwärtstrend erkennen.

Das Duo überzeugte durch Stabilität in den Regionen nahe der Top-Ten-Klassierungen, auf den schlechten Saisonstart wurde rechtzeitig zum ersten Saisonhöhepunkt reagiert.

Der Doppel-Olympiasieger merzte die technischen Fehler (insbesondere die zu flache Flugkurve) aus, Andreas Küttel gelang die verbesserte Umsetzung seines Potenzials im Wettkampf.

Der Vorstoss unter die besten zehn blieb als Vorgabe von Swiss-Ski auch nach den Olympischen Spielen in Salt Lake City bestehen, wurde aber von den Springern nie wirklich eingelöst.

Bloss vereinzelte "Ausreisser" nach oben sorgten für Hoffnung. Jetzt scheinen Küttel und insbesondere Ammann so nahe dran wie noch nie seit den Fabeltagen von Olympia.

Probleme

In der letzten Saison fand der Toggenburger zwar Ende Februar an der WM im Val di Fiemme (It) doch noch zur Stabilität und konnte danach mit drei Top-15-Klassierungen einigermassen überzeugen.

Damals hatten Probleme im Materialbereich die Crew zu Saisonbeginn ins Hintertreffen gebracht - ein Rückstand, der sich kaum mehr aufholen liess.

Nun scheint bereits am Ende der Tournee die Basis gelegt, um einen weiteren Schritt nach vorne zu tun. Dies belegen die Gesamtränge 14 und 20. Einzig Küttel bot beim ersten Sprung in Innsbruck eine "Niete", sonst gibt es an den Leistungen nicht viel auszusetzen.

Gute Sprünge

Die Sprünge waren technisch in Ordnung, Nuancen und im Fall von Ammann in Innsbruck Pech mit dem Wind entschieden. "Das gibt mir Selbstvertrauen", sagte der Olympiasieger, der primär mit seriöser Trainingsarbeit den Anschluss endgültig herstellen will. Küttel ortet sein Problem darin, dass er die Lockerheit und Freude aus den Trainings im Wettkampf nicht vollumfänglich einbringen kann.

(bsk/Si)

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