Olympia - News: Skiakrobatik
Skiakrobatin Evelyne Leu mit Weltrekord im Final
publiziert: Samstag, 16. Feb 2002 / 20:03 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 17. Feb 2002 / 08:17 Uhr

Salt Lake City - Standing Ovation für die Schweizer Skiakrobation Evelyne Leu. Mit zwei fantastischen Sprüngen qualifizierte sie sich für den Final vom Montag. Leu erhielt für ihre Darbietungen die höchsten je erzielten Wertungspunkte - Weltrekord.

Evelyne Leu zeigte bei der Qualifikation phantastische Sprünge. Foto: www.fanclub-leu.ch
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Die Schweizer Ski-Akrobatin Evelyne Leu hat sich in Deer Valley mit einer Weltklasse-Leistung für den Olympia-Final der Springerinnen vom Montagabend qualifziert. Mit 203,16 Punkten, der besten von einer Frau je erzielten Benotung, deklassierte die 25-Jährige ihre Konkurrenz regelrecht.

Im Vergleich zu den anderen Favoritinnen pokerte Leu enorm hoch, womit sie beim amerikanischen Publikum für wahre Begeisterungsstürme sorgte und die Juroren geradezu zur Höchstwertung zwang. Nach einem perfekten ersten Sprung mit drei Salti und zwei Schrauben riskierte sie trotz deutlicher Führung alles und zeigte ihren Paradesprung, den «full-full-full».

Noch nie zuvor hatte Leu es gewagt, im Wettkampf den mit drei Schrauben kombinierten Dreifachsalto zu springen. Dieses im Frauen- Circuit wohl kaum mehr zu überbietende Manöver, das sonst neben ihr und der am Knie schwer verletzten Australierin Jacqui Cooper keine andere Athletin beherrscht, habe sie selbst im Training erst fünfmal geübt.

Keine Risikodosierung

Trotz ihrer frappanten Überlegenheit im ersten Teil hat Leu nicht in Erwägung gezogen, das Risiko zu dosieren und sich einfach die Teilnahme im Final der besten zwölf zu sichern: «Nein, ich wollte den full-full-full unter allen Umständen schon in der Qualifikation springen. Das bedeutete mir sehr viel.»

Die Schmerzen im lädierten rechten Knie hätten sich in Grenzen gehalten. Mit ein paar Schmerztabletten sei die Kapselverletzung, die sie schon vor Wochen bei einer missratenen Landung erlitten hatte, zu verkraften. Zwei Sprünge trennen sie noch vor dem zweiten Olympiasieg einer Schweizerin nach Sonny Schönbächlers Gold-Coup vor acht Jahren in Lillehammer -- da lässt sich einiges verschmerzen.

Im Hinblick auf den montäglichen Final hat sie sich mit ihrer technisch einwandfreien Pflicht nun für Gold in der Kür geradezu empfohlen. Dass die Baselbieterin aus Frenkendorf nun vor Selbstvertrauen geradezu strotzt, ist nur allzu nachvollziehbar, zumal auch heute Abend keine andere Finalistin den «full-full-full» zeigen wird.

Siegesgewisse Schweizerin

Weder die überraschende Australierin Alisa Camplin, die auf die entfesselte Leu 19,5 Punkte einbüsste, noch die weissrussische Weltranglisten-Erste Alla Tsuper (181,37) verfügen noch Potenzial zu Steigerung; sie schienen sich eher über als unter ihrem Limit zu bewegen. Und mit Cooper sass die einst grösste Anwärterin auf den Olympiasieg im Publikum.

Schon vor den Olympischen Spiele habe sie mit einer sehr guten Platzierung gerechnet, «weil ich um meine Qualitäten weiss». Nach ihren beiden Fabel-Flügen hat sie nun aber die Gewissheit, «dass ich hier ganz sicher Gold holen kann».

(ba/sda)

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