Skype nur bedingt für Unternehmen geeignet
publiziert: Dienstag, 20. Apr 2010 / 22:03 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 20. Apr 2010 / 22:23 Uhr

Berlin - Der Einsatz von VoIP-Software wie Skype in Unternehmen sollte kein Ersatz für eine moderne Telefonanlage sein und sich lediglich als geschäftliche Ergänzung für all jene Firmen verstehen, die noch nicht über umfassende Unified-Communications-Lösungen verfügen.

Mitarbeiter sollten über Risiken bei der Nutzung von Skype aufgeklärt werden.
Mitarbeiter sollten über Risiken bei der Nutzung von Skype aufgeklärt werden.
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Denn es gibt Bereiche, die besonderen Geheimhaltungsrichtlinien unterliegen und in denen Skype nicht geeignet ist. Zu diesem Schluss kommt das Beratungsunternehmen Berlecon Research http://berlecon.de in seinem Report «Skype im Unternehmenseinsatz 2010 - Chancen, Risiken und Policy-Empfehlungen», der zusammen mit Fraunhofer ESK erarbeitet wurde.

Risiko für Firmen-IT

Beachten Unternehmen beim Einsatz von Skype Regeln, dann überwiegen die Vorteile. Denn der für viele Nutzer inzwischen als Synonym für die kostenfreie Sprach- sowie Videotelefonie über das Internet geltende Dienst zählt weltweit bereits über 500 Mio. Nutzer. Davon sind im Schnitt rund 20 Mio. ständig online. Wenngleich der Fokus primär auf den privaten Gebrauch ausgerichtet ist, bietet er sich mit seinen zahlreichen Funktionen wie Präsenzanzeige, Instant Messaging sowie File- und Desktop-Sharing aber auch zunehmend im Geschäftsalltag an.

Da Skype in vielen Firmen von den Mitarbeitern allerdings ohne Abstimmung mit den IKT-Verantwortlichen genutzt wird und für den Einsatz keine Administratorenrechte erforderlich sind, sollten Unternehmen klare Regeln aufstellen. Diese scheinen auch nötig, da Protokolle von Skype nicht offen gelegt werden und der Quellcode keiner Überprüfung zugänglich ist. Sicherheitskonzepte und deren Implementierung sind somit nicht überprüfbar. Daher können Skype-Mechanismen die Firewall unterlaufen und machen die IT-Infrastruktur somit angreifbar.

Aufklärung von Mitarbeitern essenziell

Obwohl Kritik an Skype für Unternehmen aus Sicht von IT-Security-Experten berechtigt ist, müssen Risiken gegen Vorteile abgewogen werden. Somit spricht nichts undifferenziert gegen eine ergänzende Nutzung von Skype, so Berlecon-Research-Geschäftsführerin Nicole Dufft. Mitarbeiter sollten daher über Risiken aufgeklärt werden. Zudem rät die Expertin, dass auf die Software in sicherheitskritischen Bereichen mit besonderem Schutzbedürfnis verzichtet werden sollte. Zu gross sei die Gefahr eines versehentlichen oder missbräuchlichen Datentransports.

Dass die Endsysteme zunehmend verwundbarer werden, ist aber nicht nur in Bezug auf Skype ein Problem, dem sich viele Unternehmen stellen müssen. Denn der Schutz durch klassische Firewall-Konzepte nimmt immer mehr ab. Somit ist längst nicht nur Skype ein potenzieller Kanal zum Transfer unternehmenskritischer Informationen. «Unter Beachtung definierter Regeln und Policy-Empfehlungen kann Skype als Ergänzung zur klassischen Telefonie eingesetzt werden», meint Dufft abschliessend auf Nachfrage.

(fest/pte)

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