«LAQY» meldet Überschreiten von Grenzwerten
Smarte Nase spürt Schadstoffe in Wohnungen auf
publiziert: Mittwoch, 2. Mrz 2016 / 12:08 Uhr
Auch im Wohnraum lauern Emissionen. (Symbolbild)
Auch im Wohnraum lauern Emissionen. (Symbolbild)

Das aus der Scuola Sant'Anna di Pisa hervorgegangene Spin-off Pigeko Up hat ein innovatives System zur Ermittlung von «Indoor Pollution» entwickelt.

Mithilfe von «LAQY» können in der Wohnung oder am Arbeitsplatz verborgene gesundheitsschädliche Substanzen wie Lacke und Kleber aufgespürt werden.

Automatischer Alarm

Es handelt sich um ein tragbares, mit Sensoren ausgestattetes Gerät, das mit einer ausgeklügelten Software verbunden ist. Ist in einer Räumlichkeit eine bestimmte Schadstoffemission überschritten, wird automatisch Alarm ausgelöst. Der Benutzer bekommt via WLAN in Form einer E-Mail oder SMS eine Nachricht, die ihn zum Einschreiten veranlassen soll. Die zur Alarmschwelle gehörenden Werte kann er selbst bestimmen.

«Unsere Spürnase dient nicht nur der menschlichen Gesundheit, sondern könnte auch bei verschiedenen Dienstleistern, wie beispielsweise in der Versicherungswirtschaft, zur Anwendung kommen», so Firmenmitbegründer und Hauptgeschäftsführer Matteo Giacalone. Neben flüchtigen Schwebstoffen aus Kunstlack und Klebern werden auch andere Schadsubstanzen wie die von Tinten, Reinigungsmitteln und Baumaterialien aufgedeckt.

Hohe Konzentrationen

Die zusammen mit vier anderen Kollegen verwirklichte Idee hat eine finanzielle Unterstützung über 25.000 Euro erhalten. Eine wissenschaftliche Studie belegt, dass die in Häusern und Wohnungen vorhandenen Schadstoffkonzentrationen zwei bis fünf Mal höher ausfallen als im jeweiligen Aussenbereich. «LAQY wird in Italien ab kommendem März erhältlich sein», so der italienische Erfinder abschliessend. Im Online-Handel soll das Paket um die 200 Euro kosten.

(arc/pte)

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