Sniper-Thriller erobert US-Kinos
publiziert: Montag, 7. Apr 2003 / 13:12 Uhr

New York - Ein Thriller um einen Scharfschützen hat am Wochenende in den US-Kinos Kasse gemacht. Nicht auflegen! erreichte mit Kartenverkäufen von 15 Millionen Dollar den ersten Platz. Insgesamt waren die Zuschauerzahlen aber im Minus.

Scharfschützen Manie in den USA.
Scharfschützen Manie in den USA.
Die Einspielergebnisse waren um zehn Prozent tiefer als am Vergleichswochenende des Vorjahres.

Den Sniper-Film von Regisseur Joel Schumacher mit Colin Farell in der Hauptrolle hatte die Verleihfirma 20th Century Fox im letzten November auf Eis gelegt.

Damals versetzten im Grossraum von Washington zwei Heckenschützen die Bevölkerung mit Morden in Angst und Schrecken. Nachdem die Täter 13 Menschen erschossen hatten und endlich von der Polizei gefasst worden waren, entschloss sich Fox zu dem um mehrere Monate verzögerten Filmstart am zweiten April-Wochenende.

Killer-Opfer Psycho-Kampf

Nicht auflegen! beginnt damit, dass ein Medienagent in New York aus einer Telefonzelle seine Geliebte anruft. Als er auflegt, klingelt es. Am anderen Ende teilt ihm der Sniper mit, er habe ihn fest im Visier. Es entspinnt sich ein an Hitchcock-Inszenierungen erinnernden Psycho-Kampf zwischen Killer und Opfer.

Auf dem zweiten Platz landete mit 12,1 Millionen Dollar die Teenie-Komödie What a Girl Wants. Van Diesel schaffte mit seinem Action-Abenteuer A Man Apart über einen Agenten im Kampf gegen mexikanische Drogenhändler nur Rang 3.

Minus-Trend

Den deutlichen Umsatzrückrang im Vergleich zum Vorjahr, mit dem sich ein seit mehreren Wochen anhaltender Minus-Trend fortsetzte, führt die US-Kinobranche auf den Irak-Krieg zurück. Viele Menschen hätten Angst vor Terroranschlägen.

Filmkritiker erklärten jedoch, es seien derzeit einfach nicht genügend gute Filme im Angebot.

(bsk/sda)

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