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Snowboard: Dani Costandaché über den vierten O’Neill SB-Jam in Davos
publiziert: Samstag, 7. Dez 2002 / 10:22 Uhr / aktualisiert: Samstag, 7. Dez 2002 / 10:45 Uhr

Der Organisator der O'Neill SB-Jams in Davos hat sich dazu entschlossen, nicht an FIS Wettbewerben teilzunehmen. Costandaché erzählt über sein Verhältnis zur FIS und über seine Vorfreude auf den diesjährigen SB-Jam. Der Event findet in Davos vom 29. Dezember 2002 bis 1. Januar 2003 statt.

Dani Costandaché: Wäre ich nicht Snowboard Profi geworden, hätte ich es bestimmt mit Eishockey probiert.
Dani Costandaché: Wäre ich nicht Snowboard Profi geworden, hätte ich es bestimmt mit Eishockey probiert.
Du bist Snowboard Profi und einer der besten Freestyler der Welt? Ist Snowboard Profi ein Traumberuf?

Snowboarder werden vielerorts immer noch belächelt. In vielen Köpfen schwirrt immer noch das Bild des Boarders als reiner Partyänger rum, der erst wenn er ausgenüchtert ist, sich das Brett schnappt und cool auf der Piste oder in der Pipe abhängt. Klar gibt es diese auch, aber für den Boarder, der es zu etwas bringen möchte, ist es ein harter Job. Man hat immer Contests und ist ständig auf Achse und die Dinge, welche nach super viel Spass aussehen, sind meist am anstrengendsten: Foto-Sessions und Filmaufnahmen. Neben dem Risiko verlangen diese Bilder alles von einem ab. Die besten Shooting- Locations sind selten neben dem Lift und erst nach beschwerlichen Gang durch Tiefschnee erreichbar. Das Licht muss dann auch noch stimmen und nur zu oft ist es genau perfekt, wenn Du eigentlich schon etwas anderes vor hast. Doch sind es genau diese Unannehmlichkeiten, die den Grossteil des Einkommens eines Snowboard Pros ausmachen. Trotz allem kann ich ganz ehrlich sagen: ich würde mit niemandem tauschen. Ich liebe was ich mache, und ich bin froh dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte!

Was wärst du geworden, hätte es mit der Snowboard-Karriere nicht geklappt?

Wäre ich nicht Snowboard Profi geworden, hätte ich es bestimmt mit Eishockey probiert. Ein ganz normaler Bürojob wäre überhaupt nichts für mich. Ich brauche eine Tätigkeit, bei der ich mich körperlich betätigen kann.

Was bedeutet Snowboarden für Dich persönlich?

Momentan ist Snowboarden für mich etwas vom Wichtigsten. Snowboarden ist nicht nur Sport, Hobby oder Job. Es ist mein Lifestyle, den ich jeden Tag von neuem lebe!

Ist die FIS nach dem Untergang der ISF die einzig verbleibende Alternative für Nachwuchsboarder? Wie siehst Du die momentane Situation im Snowboard Sport?

Nein, bestimmt ist die FIS nicht die einzige Alternative für Nachwuchsboarder! Es gibt da noch die Ticket to Ride Tour! Diese besteht aus den weltgrössten Freestyle-Events, welche sich zu einer gemeinsamen Tour zusammengeschlossen haben. Ich sehe die Ticket to Ride Tour nicht als direkte Konkurrenz zur FIS Tour, sondern mehr als eigenständige, unabhängige Freestyle-Tour, welche den Grundgedanken des Snowboardens in den Vordergrund stellt. Als junger Fahrer ist es zugegeben ziemlich schwierig an einem Ticket to Ride Anlass starten zu können, denn die meisten Events der Ticket to Ride Tour sind Einladungs-Events, sogenannte Invitationals. Eingeladen werden nur die besten Fahrer. Dies garantiert ein Hohes Niveau. Deshalb ist es für junge Nachwuchstalente wichtig, bei so vielen Fotoshootings und Filmprojekten wie möglich mitzuwirken um überhaupt in der internationalen Szene wahrgenommen zu werden.

Du bist der „Erfinder“ und Vater des SB-Jams in Davos. Wie entstand die Idee des SB-Jams?

Die Idee entstand vor vier Jahren im Herbst in Saas Fee als der Gletscher wegen Schlechtwetter wieder einmal geschlossen war. Es hat geregnet und war ziemlich neblig unten im Dorf. Ich war mit Gian Simmen unterwegs und wir haben uns über Gott und die Welt unterhalten. Als ich Gian von meiner SB-Jam Idee, die mir schon länger im Kopf rumgegeisterte, war er begeistert. Wir haben uns gleich an den Computer gesetzt und die Idee ausformuliert. Mit diesem ersten Event- Konzept ging ich dann auf Sponsorensuche.

Dieses Jahr wird der SB-Jam in Davos bereits zum vierten Mal ausgetragen. Was ist deine Motivation nach 4 Jahren?

Ich habe viele Motivationsgründe, aber ich glaube der grösste ist, wenn es am 31. Dezember zwölf Uhr schlägt, das Feuerwerk losgeht und alle Beteiligten und Zuschauer ein Lächeln im Gesicht haben. Dann weiss ich, dass ich es im nächsten Jahr unbedingt wieder versuchen muss! Weitere Motivationsgründe sind die Fahrer und der Snowboardsport selbst. Ich versuche den Fahrern mit dem SB-Jam eine Plattform zu bieten, wo sie zeigen können was sie wirklich drauf haben und was Snowboarden wirklich ist. Denn es ist mehr als nur Sport, Snowboarden ist Lifestyle und genau diesen möchte ich mit den Fahrern und Zuschauern am SB-Jam zelebrieren und auch für Leute erlebbar machen, welche sonst keine Ahnung vom Snowboarden haben.

Der Sieger des SB-Jams qualifiziert sich direkt für die Arctic Challenge. Was bedeutet das für die Rider?

Die Arctic Challenge ist neben den Xgames bestimmt immer noch einer der grössten Freestyle Events auf der Welt. Für die Fahrer bedeutet eine Teilnahme sehr viel, denn es nehmen nur die besten Freestyle Snowboarder der Welt an der Arctic Challenge teil.

Du hast dich entschieden auf einen Start in der FIS Snowboard Tour zu verzichten. Wieso?

Erstens weil ich einen Event organisiere, bei dem der Freestyle- und nicht der Wettkampfgedanke im Vordergrund steht und zweitens weil ich als Person überhaupt nicht hinter dem Konzept der FIS stehen kann. Es mag für andere Leute bestimmt perfekt passen, aber ich fühle mich bei der Wettkampforganisation der FIS zu sehr eingeschränkt. Es fehlt mir dabei einfach der Spass, den ich sonst beim Snowboarden empfinde. FIS ist nicht meine Welt!

Was sind deine Pläne für diesen Winter ausser dem SB-Jam?

Meine Pläne diese Wintersaison sind, neben dem Absolvieren eines erfolgreichen SB-Jams, ein gutes Abschneiden bei den XGames in den USA, viele Foto-Sessions zu fahren und meine geplanten Filmprojekte verwirklichen zu können!

(bsk/snowboard.ch)

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