Snowboard-Doppelsieg für die Schweiz
publiziert: Sonntag, 24. Okt 2004 / 22:23 Uhr / aktualisiert: Montag, 25. Okt 2004 / 00:04 Uhr

Nach dem triumphalen Saisonstart in Sölden am letzten Wochenende doppelten die Schweizer Snowboarder gestern nach. Urs Eiselin und Daniela Meuli liessen in der Skihalle von Landgraaf (Ho) der Gegnerschaft im Parallelslalom kaum eine Chance.

Urs Eiselin kam zu dem vierten Weltcup-Sieg seiner Karriere. (Archiv)
Urs Eiselin kam zu dem vierten Weltcup-Sieg seiner Karriere. (Archiv)
Eiselin feierte auf dem nicht sonderlich steilen Hang in der "SnowWorld" nahe der deutschen Grenze den vierten Weltcup-Sieg seiner Karriere. Der Schweizer Teamleader räumte auf dem Weg zum Erfolg der Reihe nach Charlie Cosnier (Fr), Markus Ebner (De) sowie die langjährigen Szene-Dominatoren Jasey Jay Anderson (Ka) und Nicolas Huet (Fr) aus dem Weg.

Gegen Huet benötigte der 28-jährige Luzerner allerdings etwas Glück. Von den 32 Hundertstel Vorsprung aus dem ersten Lauf rettete Eiselin deren fünf ins Ziel. "Weil die Piste nicht sonderlich anspruchsvoll ist, wars ein Glücksspiel", erklärte er.

Simon Schoch, der erst im Halbfinal an Huet scheiterte, rundete die Bilanz als Vierter ab. Die restlichen Schweizer, unter ihnen Philipp Schoch (Sieger in Sölden), Gilles Jaquet (2.) und Heinz Inniger (4.), hatten am Samstag den Vorstoss ins Finaltableau verpasst.

Meuli wieder top

Im Frauenrennen konnte Daniela Meuli ein kleines Jubiläum zelebrieren. Die Alpin-"Überfahrerin" der letzten Saison gelangte zu ihrem zehnten Sieg im FIS-Weltcup. Im Final gegen die überraschende Finnin Ilona Ruotsalainen machte die bald 23-jährige Davoserin einen Rückstand von acht Hundertsteln im zweiten Lauf noch wett.

Dabei deutete Mitte der Woche noch wenig auf einen Start Meulis in Landgraaf hin. Ein Hexenschuss hatte sie spürbar behindert. "Ich bewegte mich wie eine 90-jährige Oma", erzählte Meuli schmunzelnd. Qualifikationssiegerin Ursula Bruhin, im Alpin-Weltcup hinter Meuli die Nummer 2, fuhr als zweitbeste Schweizerin auf den fünften Platz. Die Teamseniorin musste sich im Viertelfinal trotz jeweils starken Zeiten der Finalistin Ruotsalainen geschlagen geben.

(fest/Si)

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