Trotz Opposition haben die Schweizer Top-Snowboarder
Snowboard: Schweizer akzeptieren Olympia- Selektionskriterien
publiziert: Montag, 19. Nov 2001 / 19:06 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 25. Nov 2001 / 22:21 Uhr

Tignes/Bern - Trotz Opposition haben die Schweizer Top-Snowboarder die Olympia-Selektionskriterien akzeptiert. Es zählen nur die Resultate der so genannten Trials in Laax und Grindelwald für die Wertung. Streichresultate wird es keine geben.

Am Meeting während des FIS-Weltcups in Tignes (Fr) entschieden sich die Schweizer, die von Swiss Snowboard vorgegebenen und von Swiss Olympic abgesegneten Richtlinien für die Olympia-Selektion zu akzeptieren. Im Fahrerlager hatte sich teils heftiger Widerstand geregt, weil die insgesamt elf herausgefahrenen Quotenplätze an nur zwei Trials vergeben werden. «Es besteht die Gefahr, dass die Weltcup-Resultate dadurch etwas verfälscht werden», erklärt Jürg Matti, der Trainer des Swiss Team (Alpin-Bereich).

Die Qualifikationsresultate vom 8./9. Dezember am ISF-Tourstart in Laax sowie eine Woche später in Grindelwald werden in die Wertung einbezogen. Stürzt ein Fahrer, hat er so gut wie keine Chance auf eine Olympia-Qualifikation mehr. Ausnahmen (»Bonus») werden bei den Weltmeistern (Ueli Kestenholz, Gilles Jaquet, Ursula Bruhin, Steffi von Siebenthal) gemacht. Allerdings, so Swiss-Team- Trainer Jürg Matti, müsste der Rider bei einem Sturz in Laax das zweite Rennen dann gewinnen.

Für die zwei Ausscheidungswettkämpfe werden die 25 besten Schweizer Frauen sowie die 50 besten Männer angeschrieben. Die Schweizer Snowboarder erreichten auf der FIS-Tour elf Quotenplätze: Sieben im Alpin- und vier im Freestyle-Bereich. Um sich für die Olympischen Spiele in Salt Lake City eine Startposition unter den ersten 15 zu sichern, wird Swiss Snowboard den FIS-Weltcup am kommenden Wochenende in Kaprun erneut mit den besten Fahrern bestücken. Steffi von Siebenthal wird, obwohl sie gemäss Matti den «guten Platz» bereits auf sicher hat, ebenso starten wie Ursula Bruhin, Gilles Jaquet oder der in Tignes gestürzte Ueli Kestenholz. Der Thuner ISF-Weltmeister braucht für eine gute Ausgangslage in Utah noch zwei FIS-Resultate unter den besten 6.

(kil/sda)

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