Softwarepiraterie leicht gesunken
publiziert: Mittwoch, 18. Mai 2005 / 15:35 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 18. Mai 2005 / 16:06 Uhr

Zürich - In der Schweiz sind im vergangenen Jahr weniger Raubkopien von Computerprogrammen erstellt worden. Der Anteil unlizenzierter Software sank von 31 auf 28 Prozent.

In Vietnam kursieren die meisten Raubkopien.
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Der Schaden durch Softwarepiraterie verringerte sich binnen Jahresfrist von 394 Mio. auf 386 Mio. Franken, wie die Business Software Alliance am Mittwoch mitteilte. Die Schadenssumme wurde allerdings auch durch den schwachen Dollar gedrückt.

Der Rückgang des Piraterieanteils in der Schweiz um 3 Prozentpunkte wurde in keinem europäischen Land übertroffen und gelang nur in Irland und den Niederlanden. In der Rangliste der Software-Legalität belegt die Schweiz den siebten Platz.

Der geringste Anteil von Raubkopien wurde mit 21 Prozent in den USA registriert. Schlusslicht ist Vietnam mit 92 Prozent. Der Anteil unlizenzierter Programme in der EU lag bei 35 Prozent. Dabei war 62 Prozent Griechenland der Spitzenreiter.

In der Schweiz hätten viele Unternehmen und Anwender verstanden, dass Softwarepiraterie der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt schade, sagte Georg Herrnleben, Regionalmanager für Zentraleuropa der Business Software Alliance. Der Schutz von geistigem Eigentum sei nicht zuletzt für die Entwicklung künftiger Innovationen wichtig.

(fest/sda)

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