Sohn von Tschads Präsident erstickte an Löschpulver
publiziert: Dienstag, 3. Jul 2007 / 16:06 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 3. Jul 2007 / 16:30 Uhr

Nanterre - Nach dem Tod des Sohns von Tschads Präsident Idriss Deby hat die französische Staatsanwaltschaft erste Erkenntnisse zur Todesursache bekannt gegeben. Brahim Deby sei wahrscheinlich an Löschpulver aus einem Feuerlöscher erstickt, der in der Nähe der Leiche gefunden wurde.

Tschads Präsident Idriss Deby.
Tschads Präsident Idriss Deby.
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Dies teilte die Staatsanwaltschaft von Nanterre am Montagabend mit. Der Körper des Toten sei mit dem weissen Pulver bedeckt gewesen.

Die an seiner rechten Schläfe festgestellte Wunde komme als Todesursache nicht in Frage, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur AFP.

Leblos im Parkhaus aufgefunden

Deby war am Morgen leblos im Parkhaus seines Wohnhauses in Courbevoie gefunden worden. Die Ermittler untersuchten am Tatort auch einen dort abgestellten Mercedes mit deutschem Kennzeichen. Es war aber unklar, ob dieser mit dem Verbrechen in Verbindung stand.

Der 27-jährige Präsidentensohn war der französischen Polizei wegen Drogendelikten bekannt. Er war im Juni 2006 zu sechs Monaten Gefängnis wegen Waffen- und Drogenbesitzes verurteilt worden. Sein Vater hatte ihn darauf von seinem Posten als «technischer Berater» der tschadischen Regierung entbunden.

(ht/sda)

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